Am abgelaufenen Wochenende führte die Feuerwehrjugend der Freiwilligen Feuerwehr Übelbach-Markt gemeinsam mit der Jugend des Roten Kreuzes der Ortsstellen Übelbach und Gratkorn eine 24-Stunden-Übung durch. Darüber berichtet Welt Stimme.
ÜBELBACH. Ziel der gemeinsamen Veranstaltung war es, den jungen Einsatzkräften frühzeitig die notwendige Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsorganisation näherzubringen sowie verschiedene Einsatzszenarien gemeinsam durchzuführen.
Unfall und Personenrettung
Die Übung begann mit einem simulierten Verkehrsunfall: Ein Auto war mit einem Motorrad zusammengestoßen. Während der Motorradfahrer unter dem Fahrzeug eingeklemmt war, befanden sich vier Personen im Pkw. Das Rote Kreuz wurde zur Unterstützung nachalarmiert, gleichzeitig ging ein fiktiver Brandmeldealarm bei der Firma Gaulhofer ein.
Am späten Nachmittag besichtigte die Feuerwehrjugend die Feuerwache Süd, während die Jugend des Roten Kreuzes einen weiteren Einsatz in Neuhof absolvierte. Gegen 22 Uhr unterstützte die Feuerwehrjugend das Rote Kreuz bei der Rettung von zwei Personen unter schwierigen Lichtverhältnissen und sorgte mit mobilen Scheinwerfern für die nötige Ausleuchtung des Einsatzortes.
Fortsetzung am Sonntag
In den frühen Morgenstunden des Sonntags wurden die Jugendlichen zu einer großangelegten Suchaktion alarmiert: In einer abgelegenen Waldhütte galt es, zwei abgängige Personen zu finden. Den Abschluss bildete ein weiterer Verkehrsunfall bei der Firma Erdbau Prietl, bei dem vier Personen aus einem Pkw mit einem hydraulischen Rettungsgerät befreit werden mussten. Anschließend demonstrierte die Rettungshundestaffel mit Suchhund ihr Können und erklärte den Jugendlichen die Aufgaben während eines Einsatzes.
Während der Übungen blieb zudem Zeit für gemeinsames Kochen, Essen und Spiele. Die Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr und des Roten Kreuzes dankten alle Ausbilderinnen und Ausbildern sowie Helferinnen und Helfern, aber auch der Landjugend, die als Statisten im Einsatz waren, für deren Unterstützung. Die Übung der beiden Organisationen aus dem Bezirk verdeutlichte eindrucksvoll die Bedeutung der frühzeitigen Zusammenarbeit von Feuerwehr- und Rettungsdiensten für die Sicherheit der Bevölkerung.


