Eine 73-jährige Frau aus Spittal wurde Opfer eines Anlagebetrugs, bei dem der Täter mittels Fernzugriff Zugang zu ihrem Krypto-Wallet erhielt. Ein fünfstelliger Betrag wurde abgebucht.
Darüber berichtet Welt Stimme.
Fernzugriff erlaubt
Die betroffene Frau meldete sich auf einer Trading-Website an, die angeblich von prominenten Persönlichkeiten beworben wurde. Kurz darauf kontaktierte sie ein Mann, der sich als Broker ausgab, per E-Mail und WhatsApp.
Betrüger schlug zu
Unter dem Vorwand von hohen Gewinnen wurde die Frau gedrängt, mehrere Überweisungen eines niedrigen fünfstelligen Betrags auf ausländische Konten vorzunehmen. Um einen vermeintlichen Gewinn in Kryptowährung in Höhe von mehreren Tausend Euro zu erhalten, installierte sie auf Anweisung des angeblichen Anlagemanagers eine Software, die ihm den Fernzugriff auf ihren PC ermöglichte.
Der Betrüger nutzte diese Gelegenheit, um die bereits im Wallet der Frau befindlichen Bitcoins im Wert eines mittleren fünfstelligen Betrags auf ein bislang unbekanntes Konto zu transferieren. Die Betrugsmasche fand im Zeitraum vom 08. Juli bis 25. August 2025 statt.


