Kritik am Konjunkturpaket der Regierung: Thomas Schaden fordert mehr Unterstützung für kleine Betriebe
Der Katzelsdorfer Unternehmer und Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes (SWV) NÖ, Thomas Schaden, äußert sich zum Konjunkturpaket der Bundesregierung: „Auf die kleinen Betriebe darf nicht vergessen werden!“ Darüber berichtet Welt Stimme.
NÖ/BEZIRK WIENER NEUSTADT. Thomas Schaden betont, dass echte Verbesserungen für kleine Betriebe notwendig sind, damit das Konjunkturpaket wirksam wird. Er begrüßt die Erhöhung des Investitionsfreibetrags auf 20% sowie die Fortschritte beim Breitbandausbau, da diese Maßnahmen entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit kleiner Unternehmen sind. Dennoch äußert er Bedenken: „Dieses Konjunkturpaket ist nicht der große Wurf, als das es präsentiert wird – denn ein Großteil der sogenannten Wirtschaftsmilliarde war ohnehin bereits im Budget inkludiert.“
Schaden fordert zudem ein zügiges Handeln der Regierung: „Es sollte nicht nur beim Papierkram bleiben. Gerade beim Breitbandausbau warten nicht nur die Unternehmer:innen darauf, dass Worten Taten folgen. Papier allein schafft noch keine bessere Infrastruktur.“
Ein weiterer großer Kritikpunkt ist der Industriestrombonus: „Vom Industriestrombonus wird ausschließlich die sogenannte energieintensive Großindustrie profitieren. Kleine und mittlere Betriebe, die ebenso unter den hohen Energiekosten leiden, werden davon nichts haben. Das ist ungerecht und sollte in der Umsetzung nochmals neu durchdacht werden!“


