Wien wird aufgrund finanzieller Engpässe die Bezirksbudgets für 2026 auf dem Niveau von 2025 einfrieren. Die Auswirkungen auf die geplanten Projekte in Ottakring werden derzeit überprüft.
Darüber berichtet Welt Stimme.
WIEN/OTTAKRING. Finanzstadträtin Barbara Novak (SPÖ) kündigte letzte Woche an, dass die Bezirksbudgets für das Jahr 2026 auf dem Stand des Vorjahres eingefroren werden. Die Stadtregierung betont, dass Sparmaßnahmen sozial ausgewogen und mit Weitblick umgesetzt werden sollen. Unter den SPÖ-Bezirkschefs gab es bereits Signale für Verständnis und die Bereitschaft, mit den gegebenen Mitteln auszukommen.
„Klar ist, dass die aktuelle Situation einen Schulterschluss auf allen Ebenen erfordert“, betont auch Bezirksvorsteherin Stefanie Lamp (SPÖ). Sie fügt hinzu, dass die geplante Budgetkonsolidierung einen wichtigen Fortschritt für die Stadt Wien darstellt, den auch die Bezirke unterstützen werden.
Projekte werden geprüft
Dennoch möchte man auch künftig in Bildung, öffentliche Plätze und Infrastruktur investieren, so die Bezirksvorsteherin. Dabei wird hervorgehoben, dass der Bezirk zuvor verantwortungsvoll mit den finanziellen Mitteln umgegangen sei. Ob die Budgetkürzungen laufende Projekte in Ottakring betreffen werden, wird gegenwärtig überprüft.
Für die laufenden Projekte gibt es seitens der Stadt Förderzusagen, jedoch geht der Bezirk hier zunächst in Vorleistung. „Diese Projekte müssen daher erst abgerechnet werden“, fasst die Bezirkschefin zusammen. Zum aktuellen Zeitpunkt kann keine valide Aussage über betroffene Projekte getroffen werden.


