Am Montag eröffnet das Café Herzog nach umfangreichen Umbauarbeiten in den Räumlichkeiten des ehemaligen Café Sacher in der Herrengasse. Das neue Konzept vereint klassische Kaffeehauskultur mit österreichischer Küche und bietet zusätzlich After-Work-Drinks sowie Räumlichkeiten für private Feierlichkeiten in der Grazer Innenstadt.
GRAZ/INNERE STADT. Bereits am Donnerstagmittag herrscht im Café Herzog reges Treiben. Zahlreiche Hände arbeiten zusammen, um die Räumlichkeiten für die offizielle Eröffnung am Montag um 9.30 Uhr vorzubereiten. Diese wird von Streichmusik und einem Pianisten begleitet, der auch künftig für stimmungsvolle Untermalung während des Frühstücksbetriebs sorgen soll.
Wie Mirsad Krasniqi, einer der Betreiber, im Gespräch betont, dürfen die Gäste eine „klassisch österreichische Kaffeehauskultur und ein einzigartiges Ambiente“ erwarten. Die Speisekarte umfasst traditionelle Gerichte wie Wiener Schnitzel, Tafelspitz, Backhendl und Rindsgulasch sowie süße Köstlichkeiten wie Kaiserschmarrn, Kardinalschnitten, Apfelstrudel und Ischler Schnitten.
Abendbetrieb und Events im Café Herzog
Obwohl eine Art Sachertorte im Angebot sein wird, möchten die Betreiber klarmachen, dass sie „keine Sacher-Kopie“ sind, sondern ein einzigartiges Flair schaffen wollen. Dies unterstreicht Gastronom Patrick Wallner. Das Café Herzog wird zunächst von Montag bis Samstag von 8.30 bis 22 Uhr und sonntags von 9 bis 19 Uhr geöffnet sein, mit einer möglichen Erweiterung der Öffnungszeiten bis 2 Uhr in der Nacht.
Ein entscheidendes neues Angebot wird die Möglichkeit sein, Teile des Lokals für private Feiern, wie Hochzeiten im benachbarten Rathaus, Geburtstagsfeiern oder Firmenveranstaltungen, zu mieten. Damit bringt das modulare Konzept des Gastrobetriebs die Flexibilität, verschiedene Bereiche zu nutzen, darunter zwei Gastgärten und mehrere trennbare Räume mit einer Gesamtkapazität von fast 250 Sitzplätzen.
Obwohl das Café Herzog am Montag regulär startet, plant man eine große Eröffnungsparty im September, wie Krasniqi verrät: „Dann sind wirklich alle wieder aus dem Sommerurlaub zurück und wir können gemeinsam den Anfang eines neuen Kapitels in der Grazer Kaffeehauskultur feiern.“


