In Sipbachzell nahmen 100 Besucherinnen und Besucher an einem Informationsabend zur Gründung einer erneuerbaren Energie-Gemeinschaft teil. Thomas Grillmair informierte über die Vorteile eines solchen Zusammenschlusses.
SIPBACHZELL. Mitte Oktober fand der erste Informationsabend zur Gründung einer erneuerbaren Energie-Gemeinschaft (EEG) in Sipbachzell statt. Laut der Gemeinde zeugt der Besucheransturm von einem regem Interesse in der Bevölkerung. Initiator Thomas Grillmair erläuterte die Möglichkeiten und Vorteile einer regionalen EEG. Vor einem Jahr gründete er die EEG Leombach, die mittlerweile 25 Mitglieder zählt. Die Gemeinde Sipbachzell unterstützt diese Initiative als Klimabündnis-Gemeinde.
Finanzieller Vorteil
„Gemeinsam können wir die Energiewende vor Ort vorantreiben und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, äußerten sich die Verantwortlichen nach dem Abend überzeugt. Jedes EEG-Mitglied profitiert sowohl als Überstrom-Einspeiser als auch als Strombezieher finanziell. Viele der rund 100 Besucherinnen und Besucher hatten bereits nach der Veranstaltung das Interessenformular ausgefüllt. „Ich lade alle Bürger herzlich ein, Teil dieser Gemeinschaft zu werden und aktiv mitzumachen“, erklärte Bürgermeister Weiringer Stefan (ÖVP):
„Indem wir unseren eigenen Strom erzeugen, nutzen und teilen, stärken wir unsere Region und schaffen echte Unabhängigkeit.“
Das EEG-Interessen-Formular ist für alle Gemeindebürger von Sipbachzell unter eeg-sipbachzell.at oder am Gemeindeamt erhältlich. Die positiven Rückmeldungen der Anwesenden treiben die Gründungsambitionen weiter voran. „Das große Interesse hat mich positiv überrascht“, so Grillmair:
„Die Möglichkeit von Energiegemeinschaften bringt viele Vorteile – schon bald soll Strom unter den Gemeindebürgern ausgetauscht werden.“
Darüber berichtet Welt Stimme.


