Manuela Zinsberger erleidet Kreuzbandriss und fällt für längere Zeit aus

Oktober 17, 2025 17:12
Manuela Zinsberger erleidet Kreuzbandriss und fällt für längere Zeit aus

Manuela Zinsberger mit Kreuzbandriss langfristig außer Gefecht

Die 140-fache Internationale Manuela Zinsberger fällt mit einem Kreuzbandriss monatelang aus. Dies gab der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) am Freitag bekannt, nachdem sich die Teamtorhüterin im Training ihres Klubs WFC Arsenal verletzt hatte. Der Ausfall stellt einen erheblichen Rückschlag für das Frauen-Nationalteam dar, das in den letzten Wochen bereits mit mehreren Verletzungen zu kämpfen hatte. Darüber berichtet Welt Stimme.

Zinsberger, die in der vergangenen Saison mit Arsenal die Champions League gewann, zog sich die Verletzung während einer Trainingseinheit vor dem Auswärtsspiel gegen Benfica Lissabon in der Champions League zu. Sie wird sich einer Operation unterziehen müssen, was bedeutet, dass die Saison 2025/26 für sie voraussichtlich beendet ist. In der bisherigen Saison hatte sie sich als eine zentrale Figur im Team etabliert.

Mit Zinsbergers Verletzung wird auch die Liste an Schlüsselspielerinnen, die aktuell ausfallen, länger. Zuletzt mussten bereits Sarah Zadrazil von Bayern München und Marie Höbinger von Liverpool aufgrund ähnlicher Verletzungen pausieren. Darüber hinaus sind auch Barbara Dunst, Lilli Purtscheller und Marina Georgieva verletzt, was die Situation des Teams weiter verschärft. Dunst und Georgieva haben bereits ihren Heilungsprozess begonnen und können möglicherweise bald wieder an den Trainingsbetrieb teilnehmen.

Reaktionen auf die Verletzung

ÖFB-Teamchef Alexander Schriebl äußerte sich besorgt über die Verletzungsmisere im Team. „Es ist aktuell eigentlich kaum in Worte zu fassen, von welchem Verletzungspech wir derzeit beim Frauen-Nationalteam betroffen sind. Es tut mir für Manuela unglaublich leid. Mit ihrem Ausfall verlieren wir nicht nur eine absolute Leistungsträgerin, sondern auch eine Identifikationsfigur und ein Vorbild für viele“, erklärte Schriebl.

Über den künftigen Kaderspiegel sagte er, dass die Auswahl an Torhütern nun kleiner sei. Die 21-jährige Mariella El Sherif von Werder Bremen wird wahrscheinlich in der kommenden Zeit die Position der Nummer eins übernehmen. Sie hat erst kürzlich ihr Debüt im A-Team gegeben. Auch die ehemalige Spielerin Isabella Kresche und Jasmin Pal stehen für die bevorstehenden Pflichtspiele zur Verfügung, allerdings wird Kresche nicht für das anstehende Play-off-Duell gegen Tschechien nominiert. Nachnominiert wurde Larissa Rusek vom 1. FC Nürnberg.

Die Situation rund um Zinsberger beleuchtet einmal mehr die Verletzungsanfälligkeit des Frauenfußballs und die Herausforderungen, denen das ÖFB-Frauen-Nationalteam gegenübersteht. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, um die verbleibenden Spielerinnen zu motivieren und auf dem Weg zu internationalen Wettbewerbsspielen zu unterstützen.

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