Milde Temperaturen und fehlender Schnee werfen Fragen zur Eröffnung der Skisaison in den österreichischen Skigebieten auf. In Tirol mussten einige Skigebiete kurzfristig schließen, und in Oberösterreich sind die Lifte noch nicht in Betrieb.
Darüber berichtet Welt Stimme.
Wie der „ORF“ berichtet, haben einige Skigebiete in mehreren Bundesländern Anfang Dezember ihre Eröffnung vorgezogen, doch der schmelzende Schnee in den Tälern und die ungewöhnlich milden Temperaturen machen die künstliche Beschneiung schwierig. Damit schrillen leise die Alarmglocken in der Wintertourismusbranche, kurz vor der bevorstehenden Weihnachtssaison.
Tirol: Betriebspausen aufgrund fehlender Wintersportbedingungen
In Tirol ist eine Beschneiung aufgrund der Plusgrade weder tagsüber noch nachts in mehreren kleineren Skiorten möglich, so Markus Leiter, Betriebsleiter der Bergbahn Mutteralm, im Gespräch mit „ORF Tirol“. Am vergangenen Wochenende haben die Skigebiete wie Mutteralm, Kellerjoch und Seefeld entschieden, eine vorübergehende Betriebspause einzulegen.
Oberösterreich: Eröffnung der Lifte verzögert sich
In den oberösterreichischen Skigebieten Postalm im Salzkammergut sowie am Kasberg in Grünau im Almtal sollten die Skilifte ursprünglich am Samstag, dem 13. Dezember, in Betrieb genommen werden. Da die Pisten jedoch durch die milden Temperaturen überwiegend grün sind, wurde die Eröffnung verschoben, und die Betreiber hoffen auf Neuschnee.
Vorarlberg: Optimismus trotz ungewisser Wetterlage
Experten von GeoSphere stellen fest, dass es zu früh ist, um eine Prognose über mögliche „weiße Weihnachten“ in einigen Teilen des Landes abzugeben. Die Entwicklungen der vergangenen Jahre zeigen, dass die winterlichen Bedingungen stark variieren können.


