Kreislaufwirtschaft im Pinzgau: Chancen für Unternehmen und Gemeinden diskutiert

März 5, 2026 20:08
Kreislaufwirtschaft im Pinzgau: Chancen für Unternehmen und Gemeinden diskutiert

Diskussion zur Kreislaufwirtschaft im Ferry Porsche Congress Center

Der Begriff Kreislaufwirtschaft wird häufig gemeinsam mit Ressourceneffizienz genannt und gewinnt für Unternehmen vieler Branchen zunehmend an Bedeutung. Bei einem „Round Table“ im Ferry Porsche Congress Center wurde nun darüber diskutiert, welche Chancen sich daraus für Betriebe, Tourismus und Gemeinden ergeben. Darüber berichtet Welt Stimme.

ZELL AM SEE. Am 4. März 2026 waren interessierte Personen, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Gemeindevertreterinnen und Vertreter dazu eingeladen, das Thema Kreislaufwirtschaft mit Expertinnen und Experten zu besprechen. Das Ferry Porsche Congress Center fungierte dabei nicht nur als Gastgeber, sondern auch als Vorbild in Bezug auf Ressourcenschonung und Energieeffizienz. Der Betrieb ist seit Jahren mit dem Umweltzeichen zertifiziert und legt viel Wert auf Umwelt- und Ressourcenschonung.

Expertinnen und Experten aus allen Branchen

Aufgrund der Bedeutung des Themas für viele Branchen beteiligten sich an der Diskussionsrunde Vertreterinnen und Vertreter aus der KEM- und KLAR-Region im Pinzgau. Das Hauptaugenmerk lag darauf, den Nutzen von Kreislaufwirtschaft für Betriebe und Gemeinden hervorzuheben.

Mit Andreas Van-Hametner vom „Ressourcen Forum Austria“ war ein Experte am Podium vertreten, der grundlegende Aspekte der Kreislaufwirtschaft erläuterte. In den kommenden Jahren soll gemeinsam mit Unternehmen und Gemeinden im Pinzgau verstärkt daran gearbeitet werden, wirtschaftliche Prozesse in Kreisläufen zu denken. Dabei werden sowohl die Vorteile als auch mögliche Herausforderungen für Betriebe und Kommunen thematisiert.

So läuft Kreislaufwirtschaft in der Praxis

Beim anschließenden Expertenpanel wurden konkrete Erfahrungen aus der Praxis vorgestellt. Gerald Heerdegen von der „Fahnen-Gärtner GmbH“ sowie Stefanie Hagleitner, Co-Geschäftsführerin von „Hagleitner Hygiene“, berichteten über ressourcenschonende Ansätze in ihren Unternehmen.

„Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung beginnen im Reden und endet im Tun und sind eine Frage der Haltung.“
Gerald Heerdegen, Fahnen-Gärtner GmbH

Auch der Tourismus war in der Diskussion vertreten. Gernot Auer vom Hotel „Latini“ und dem Hotel „Der Schütthof“ in Zell am See gab Einblicke in die Praxis eines großen Hotelbetriebs. Beide Häuser wurden bereits mehrfach mit dem „Green-Sign-Label“ ausgezeichnet. Seine Ausführungen zeigten, welche Chancen, aber auch Herausforderungen die Kreislaufwirtschaft im touristischen Alltag mit sich bringt.

Großes Interesse für das Thema

Der Runde Tisch im Ferry Porsche Congress Center stieß auf großes Interesse und gilt als gelungener Auftakt für einen längerfristigen Prozess in der Region. Die Diskussion unterstrich, dass nachhaltige Kreisläufe sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Vorteile bringen können und in Zukunft eine bedeutende Rolle für den regionalen Wirtschaftsraum spielen werden.

Wer die Veranstaltung verpasst hat, kann sich das aufgezeichnete Video der Diskussion in Kürze hier ansehen.

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