Benefizabend des Hemayat erzielt 110.000 Euro für Therapien
Beim Benefizabend des Hemayat, einem Betreuungszentrum für Überlebende von Folter und Krieg, wurden 110.000 Euro durch eine Auktion erwirtschaftet. Der Abend fand im Unteren Belvedere in Wien statt und zog rund 450 Gäste an.
Der Höhepunkt der Veranstaltung war die traditionelle Benefizauktion in der Marmorgalerie. Unter den Angeboten waren Begegnungen mit prominenten Persönlichkeiten wie Doris Schmidauer, Villa Beer und André Heller sowie Kunstwerke namhafter Künstler. Die gesamte Spendensumme wird für Therapiestunden verwendet.
Mit den Erlösen können 1.500 dolmetschgestützte Einzeltherapiestunden im Hemayat finanziert werden. Das Zentrum unterstützt Menschen, die traumatische Erfahrungen in Krieg und auf der Flucht gemacht haben.
„Ob sich nach einem Trauma eine psychische Erkrankung entwickelt oder ob Heilung gelingen kann, hängt entscheidend davon ab, wie das Leben danach weitergeht“, erklärte Cecilia Heiss, die Geschäftsführerin von Hemayat. Der finanzielle Druck auf soziale Organisationen ist derzeit hoch, weshalb die erzielte Summe besonders wichtig ist.
Einordnung
Die 110.000 Euro werden dazu beitragen, die dringend benötigten Therapien für traumatisierte Menschen zu sichern. Dies ist angesichts der aktuellen Sparmaßnahmen umso relevanter, da viele soziale Einrichtungen unter finanziellen Schwierigkeiten leiden.


