EU-Finanzierung für vier Salzburger Projekte
Die EU unterstützt vier Projekte aus Salzburg mit rund einer Million Euro, die konkrete Lösungen für Herausforderungen im Alpenraum entwickeln sollen.
Die geförderten Initiativen stammen aus dem Flachgau, dem Tennengau und der Stadt Salzburg. Sie verfolgen einen praktischen Ansatz zur Lösung von Problemen in den Bereichen Biodiversität, Tourismus, Bauen und Energie. Der Landesrat für Regionalentwicklung und EU-Regionalpolitik, Wolfgang Fürweger, erklärte, dass Salzburg eine zentrale Rolle im Alpenraum spielt und sich für grenzüberschreitende Lösungen einsetzt.
Ein bemerkenswertes Projekt ist „Simplify“, welches kreislauffähiges Bauen und Sanieren fördert. Es wird unter der Leitung der Zukunftsagentur Bau in Zusammenarbeit mit Partnern aus verschiedenen Alpenregionen durchgeführt. Ziel ist es, regulatorische Hürden abzubauen und praxisnahe Werkzeuge für Planer und Behörden zu entwickeln.
Zusätzlich startet das Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen das Projekt „PINO“. Dieses entwickelt Werkzeuge und Leitlinien für eine biodiversitätsorientierte Raumplanung, die in Pilotregionen im Alpenraum erprobt werden sollen. Dadurch wird angestrebt, naturbasierte Lösungen stärker in Planungsprozesse zu integrieren.
Das Projekt „AlpFuturePaths“ hingegen soll Behörden und Infrastrukturbetreibern helfen, wichtige Grundlagen zur Risikoerkennung im Zusammenhang mit steigenden Temperaturen und Naturgefahren zu schaffen. Hierbei arbeitet die Augmenterra GmbH aus Tennengau mit.
Schließlich adressiert das Projekt „Super“ die Bedürfnisse kleinerer Gemeinden bei der Umsetzung von EU-Vorgaben zur Energieeffizienz. Es entwickelt einen digitalen Rahmen zur Unterstützung der kommunalen Energieplanung, der in mindestens zehn Pilotgemeinden erprobt werden soll.
Einordnung
Die Förderung dieser Projekte wird die Herangehensweise an wichtige Themen im Alpenraum verändern. Die entwickelten Lösungen zielen darauf ab, ökologische und infrastrukturelle Herausforderungen aktiv anzugehen, was für die nachhaltige Entwicklung der Region von Bedeutung ist.


