Russische Angriffe und ukrainische Drohnenangriffe fordern zahlreiche Verletzte
Im russischen Jaroslawl wurde nach Angaben der Behörden eine Industrieanlage von Trümmerteilen einer ukrainischen Drohne getroffen. Gouverneur Michail Jewrajew teilte mit, dass ein Mensch tödlich verletzt wurde und 27 weitere Personen verletzt wurden.
Ein weiterer Drohnenangriff auf ein Wohnhaus in Sewastopol, auf der von Russland kontrollierten Halbinsel Krim, verletzte vier Menschen, wie russische Nachrichtenagenturen berichteten. Die Angriffe führten zudem zu Schäden an einem Hotel, einem Kindergarten und mehr als einem Dutzend Autos in der Region Moskau.
In der Stadt Pawlowski Possad kam es zu einem Drohnenangriff auf einen Supermarkt des Einzelhändlers Magnit, der ebenfalls Schäden an einem nahegelegenen Gesundheitszentrum verursachte. Der Gouverneur der Region, Andrej Worobjow, bestätigte, dass das Gesundheitszentrum trotz der Schäden geöffnet bleibt.
Parallel dazu berichtete das ukrainische Post- und Kurierunternehmen Nova Poshta von Zerstörungen seiner Sortierzentren in der Nähe von Kiew und in der nördlichen Stadt Sumy durch russische Luftangriffe. Vier gelenkte Bomben trafen das Terminal in Sumy, beschädigten drei Lastwagen, doch alle Mitarbeiter blieben unversehrt.
Einordnung
Die aktuellen Angriffe zeigen eine Eskalation der Konflikte zwischen Russland und der Ukraine. Die fortgesetzten Maßnahmen beider Seiten haben Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung und Infrastruktur, während die Diskussion um die Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte in der EU an Intensität zunimmt.


