Tennis: Zverev mühte sich in fünf Sätzen weiter
NEW YORK. Der topgesetzte Alexander Zverev hat bei den US Open in New York die nächste schwere Nachtschicht überstanden und sich erst nach zwei Uhr Ortszeit in die dritte Runde gezittert. Nach einer weitgehend schwachen Leistung bezwang der Deutsche den französischen Außenseiter Quentin Halys mit 6:4, 4:6, 7:6(3), 6:7(3), 6:3. Seine Chancen auf einen zweiten Grand-Slam-Titel verbesserten sich durch das Aus von Felix Auger-Aliassime und Alex de Minaur. Darüber berichtet Welt Stimme.
Der French-Open-Sieger Zverev bewies, wie schon beim Fünfsatz-Sieg zum Auftakt über den Italiener Lorenzo Sonego, keine Titelform. Nach 4:33 Stunden gewann er auch dieses Marathonmatch. „Meine Leistung war ziemlich scheiße, um ehrlich zu sein, aber ich habe gewonnen, das ist das Wichtigste“, sagte Zverev nach dem harten Kampf im Arthur Ashe Stadium, wo erneute hohe Luftfeuchtigkeit herrschte.
In bereits zwei Matches stand der 29-Jährige fast zehn Stunden auf dem Platz. „Dafür geht man ins Gym und trainiert, um in der Lage zu sein, diese schwierigen Momente zu überstehen und solche Matches durchzustehen, auch wenn man nicht sein bestes Tennis spielt. Ich hoffe, dass ich irgendwann wieder anfange, besser zu spielen, aber jetzt bin ich einfach glücklich, in der dritten Runde zu sein“, ergänzte Zverev. In der nächsten Runde trifft er auf den als Nummer 25 gesetzten Alejandro Tabilo aus Chile.
Kanadische Nummer 3 out, Rybakina weiter
Dennoch darf Zverev optimistisch in die nächste Runde blicken. In seiner Hälfte der Auslosung scheiterten der an Nummer drei gesetzte Auger-Aliassime aus Kanada und der Australier Alex de Minaur (6). In Abwesenheit des verletzten Weltranglistenersten Jannik Sinner war auch der serbische Altmeister Novak Djokovic früh ausgeschieden.
Die Weltranglistenzweite Elena Rybakina ließ der Spanierin Jessica Bouzas Maneiro mit 6:2, 6:4 keine Chance. Die Kasachin kann mit einem Titelgewinn in New York die Spitze des Rankings erreichen. Ihre nächste Gegnerin ist die Ukrainerin Julia Starodubzewa. Lokalmatadorin Coco Gauff setzte sich mit 6:4, 7:6(5) gegen die Spanierin Paula Badosa durch. In der nächsten Runde trifft Gauff auf Cristina Bucsa aus Spanien. Auch Mirra Andrejewa, Iga Swiatek und Naomi Osaka stehen in der dritten Runde.


