Wiener Freibäder schließen Saison mit Besucherrekord ab
Die Freibäder in Wien verzeichneten 2026 eine Besucherzahl von zwei Millionen, was einem Anstieg von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Trotz mehrerer Regentage blieb der Allzeitrekord von 2015, mit rund 3,22 Millionen Gästen, unerreicht.
Die Saison begann am 2. Mai. Bereits im Juli wurde die Millionengrenze bei den Eintritten überschritten. Regnerisches Wetter in den letzten Tagen vor dem Saisonende führte jedoch zu einem Rückgang der Besucherzahlen. Am 12. September wurde der zweimillionste Eintritt registriert, einen Tag später endete die Freibadsaison.
Im Vergleich zu 2025 war die Besucherzahl 2026 um rund 15 Prozent gestiegen. Im Vorjahr wurden etwa 1,74 Millionen Eintritte gezählt. Das Rekordjahr 2015 bleibt mit seinen 3,22 Millionen Badegästen das Maß der Dinge.
Gänsehäufel führt Bäder-Ranking an
Das Gänsehäufel war auch 2026 das beliebteste städtische Freibad mit 352.000 registrierten Gästen. Das Kongreßbad folgte mit 164.150 Eintritten, gefolgt vom Strandbad Alte Donau mit 141.000 Eintritten. Das Schafbergbad konnte 105.600 und das Krapfenwaldlbad 97.800 Besuche verzeichnen.
Klimaschutz- und Bäderstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) unterstrich die Bedeutung der Wiener Bäder: „Der nächste Hitzesommer kommt bestimmt. Umso wichtiger, dass es die Wiener Bäder gibt. Sie sind mehr als nur ein beliebter Freizeitort: Für Millionen von Gästen bieten sie Abkühlung im Wasser und Erholung auf schattigen Wiesen.“
Einordnung
Die positive Entwicklung der Besucherzahlen zeigt das anhaltende Interesse an den Wiener Freibädern. Die Angebote bleiben relevant für die Bevölkerung, insbesondere in Hinblick auf künftige Hitzesommer, in denen diese Einrichtungen eine wichtige Rolle für die Erholung der Bürger spielen.


