Ernteausfälle in Frankreich durch Extremwetter
Die Ernte von Mais, Zuckerrüben und Kartoffeln in Frankreich wird aufgrund des Extremwetters in diesem Sommer gravierend ausfallen. Laut den Prognosen des Landwirtschaftsministeriums wird die Maisproduktion im Vergleich zum Vorjahr um 42 Prozent sinken, was zu einem Ertrag von lediglich 8,1 Millionen Tonnen führen wird – dem niedrigsten Stand seit 1980.
Bei Zuckerrüben wird ebenfalls die schlechteste Ernte seit 1980 erwartet, mit einer Prognose von etwa 25,4 Millionen Tonnen und einem Rückgang von 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Kartoffelernte wird voraussichtlich mit 6,2 Millionen Tonnen den niedrigsten Ertrag seit 1995 erreichen, was einem Rückgang von circa 25 Prozent im Vergleich zum Rekordjahr 2025 entspricht.
In Österreich liegen die Dürreschäden laut der Hagelversicherung im August bei mindestens einer Milliarde Euro. Auch in Deutschland rechnen Landwirte mit signifikanten Ernteeinbußen, insbesondere bei Getreide, Kartoffeln und Zuckerrüben.
Einordnung
Die Ernteausfälle in Frankreich und den umliegenden Ländern verdeutlichen die direkten Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft. Diese Veränderungen könnten sowohl die lokale Nahrungsmittelversorgung als auch die Preise auf dem europäischen Markt erheblich beeinflussen.


