VSV nimmt nach Krisensitzung an ICE Hockey League teil
VILLACH. Nach einer kurzfristig für Dienstag einberufenen Krisensitzung hat der Villacher SV entschieden, an der diese Woche beginnenden ICE Hockey League teilzunehmen. Darüber berichtet Welt Stimme.
Der traditionsreiche Eishockeyverein befand sich in einer Krise, nachdem der bisherige Geschäftsführer Martin Winkler zurückgetreten war und eine schwierige finanzielle Lage öffentlich wurde. Durch die Bündelung aller Kräfte und konstruktive Verhandlungen sei es laut einer Mitteilung des Vereins gelungen, den Spielbetrieb zu ermöglichen.
Die notwendigen Schritte sowie die finanziellen Voraussetzungen hätten in Kooperation mit der ICE Hockey League geschaffen werden können. „Es war ein Kraftakt unter enormem Zeitdruck“, sagte der Clubobmann Manfred Herzog. Die Clubführung steht nun in intensiven Gesprächen mit einem potenziellen neuen Geschäftsführer: „Dieser ist unser Wunschkandidat, und es gibt auch positive Signale“, fügte Herzog hinzu. „Wir haben unter hohem Zeitdruck viele Gespräche geführt, Lösungen erarbeitet und Verantwortung übernommen“, so Herzog weiter. Liga-Geschäftsführer Christian Feichtinger betonte, dass ein Weg vorgezeichnet sei.
ICE-Hockey-League-Präsident Erich Falkensteiner sprach im ORF von einem Solidaritätsbeitrag anderer Teams als Teil des Hilfspakets und hob die Bedeutung des Schulterschlusses in der Liga hervor: „Es sind viele Vereine, die sagen, wir halten jetzt zusammen. Der VSV ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Liga und hat eine große Strahlkraft.“ Der Saisonstart des VSV erfolgt planmäßig am Freitag bei den Pioneers Vorarlberg. Falkensteiner bewertete die erfolgreiche Sicherung des Spielbetriebs als wichtiges Zeichen für die Stabilität des Clubs und der Liga insgesamt.


