Leere Stellen im Handwerk: Kilian Pühringer in der Zimmerei Hurth
Kilian Pühringer aus Wartberg an der Krems hat sich entschieden, eine Lehre zum Zimmereitechniker bei der Zimmerei Hurth in Schlierbach zu absolvieren. Der 18-Jährige hat seine Leidenschaft für die Arbeit mit Holz bereits in der Kindheit entdeckt und verfolgt nun diesen Berufstraum in einer vierjährigen Ausbildung.
Pühringer beschreibt die Arbeit mit Holz als einen schönen und erfüllenden Prozess. Ein Schnupperpraktikum bei der Zimmerei Hurth bestätigte seine Berufswahl. Er schätzt die Abwechslung in seinem Job, bei dem er nicht nur in der Werkstatt, sondern auch auf Baustellen arbeitet und viel Zeit im Freien verbringt. „Man sieht immer ein Ergebnis von der Arbeit, die man macht“, sagt er über die handwerkliche Tätigkeit.
Praktische Herausforderungen auf der Baustelle
Besonders gerne arbeitet Pühringer auf der Baustelle, wo er sein erlerntes Wissen direkt anwenden kann. Er weist jedoch darauf hin, dass der Job auch Gefahren birgt: „Schwindelfrei sollte man auf jeden Fall sein“, meint er humorvoll. Anfangs war die körperliche Arbeit für ihn eine Herausforderung, doch mittlerweile hat er sich daran gewöhnt. Die Ausbildung umfasst ein breites Spektrum, von Carports bis hin zu vollständigen Holzhäusern, und bietet ständig neue Lernmöglichkeiten.
Hohe Wertschätzung für Handwerker
Pühringer erfährt in seinem Freundeskreis Anerkennung für seine Berufswahl. „Meine Freunde finden meine Arbeit cool“, berichtet er und hebt die praktischen Vorteile hervor, die ein handwerklich geschickter Freund mit sich bringt. Zudem ist die Lehre finanziell attraktiv und bietet einen zukunftssicheren Arbeitsplatz. Pühringer ist überzeugt, dass die Nachfrage nach Handwerkern bestehen bleibt und plant, sich nach der Lehrzeit weiterzubilden. Ein Traum des 18-Jährigen ist es, eines Tages ein eigenes Holzhaus zu planen und zu bauen.
Einordnung
Die Entscheidung von Kilian Pühringer, eine Lehre als Zimmereitechniker zu beginnen, reflektiert den anhaltenden Bedarf an qualifizierten Handwerkern. Die gesunde Entwicklung im Handwerkssektor bietet jungen Menschen sichere Berufsperspektiven und ermöglicht innovative Projekte im Bauwesen. Solche Ausbildungswege sind entscheidend für die Sicherung traditioneller Handwerksberufe in einer sich wandelnden Wirtschaft.


