Edison-Preis für Startup „Wholomics“ aus Ried in Kategorie Medtech verliehen

September 25, 2026 01:33
Edison-Preis für Startup "Wholomics" aus Ried in Kategorie Medtech verliehen

Edison 2026: Wholomics gewinnt MedTech-Preis

Bei der Verleihung des „Edison 2026“ wurden die vielversprechendsten Gründungs- und Innovationsprojekte Oberösterreichs gewürdigt. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis in der Kategorie „MedTech“, unterstützt von GE HealthCare, ging an das Rieder Startup „Wholomics“.

Das Startup, gegründet von Patrick Strasser aus Ried und Maximilian Schneider aus Hof bei Salzburg, entwickelt einen kosteneffizienten Bluttest, der aus einer einzigen Blutprobe mehrere Krebsarten frühzeitig erkennen kann. Durch den Einsatz von Metabolomik und Künstlicher Intelligenz analysiert die Lösung stoffwechselbedingte Veränderungen im Blut, um frühzeitig Hinweise auf verschiedene Krebsarten zu liefern. Dieses Verfahren zielt darauf ab, gezielte medizinische Folgeuntersuchungen zu ermöglichen und die Krebsfrüherkennung zu verbessern.

Sprungbrett für Gründer

Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner betonte bei der Preisverleihung in Linz die Bedeutung des Wettbewerbs: „Zukunft passiert nicht einfach – wir können sie gestalten. Dafür brauchen wir Menschen, die neue Ideen entwickeln und den Mut zur Umsetzung haben.“ Mit dem Edison erhalten diese Innovatoren eine Plattform, um ihre Ideen in Oberösterreich erfolgreich umzusetzen.

Lukas Keplinger, Geschäftsführer der tech2b Inkubator GmbH, ergänzte: „Der Edison ist mehr als ein Ideenwettbewerb. Er ist ein Sprungbrett für Gründerinnen und Gründer und ein wichtiger Baustein im oberösterreichischen Innovationsökosystem. Die eingereichten Projekte zeigen, dass in Oberösterreich kontinuierlich neue Lösungen für zukünftige Herausforderungen entstehen.“

Einordnung

Die Auszeichnung von Wholomics hebt die Innovationskraft der Region hervor und fördert die Entwicklung neuer medizintechnischer Lösungen. Dies ist entscheidend für die Stärkung des wirtschaftlichen Standorts Oberösterreich und könnte nachhaltige Auswirkungen auf die Krebsfrüherkennung haben.

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