Antisemitismus in Österreich: Vorurteile gefährden die demokratische Kultur

September 28, 2026 12:14
Antisemitismus in Österreich: Vorurteile gefährden die demokratische Kultur

Schulterschluss in Brüssel: FPÖ trifft auf LIKUD und andere rechte Parteien

In Brüssel fand Mitte September ein Treffen von Vertretern europäischer rechter Parteien, unter anderem der FPÖ, und des LIKUD, der konservativen Partei Israels unter Führung von Benjamin Netanjahu, statt.

FPÖ-Parteichef Herbert Kickl verkündete, die FPÖ biete Israel und den jüdischen Gemeinschaften eine neue Partnerschaft an. Dieser Schritt führte zu kritischen Stimmen, die der FPÖ vorwarfen, eine rechtsradikale und antisemitische Partei zu sein. Die FPÖ wies diese Vorwürfe zurück und behauptete, die wahren Antisemiten seien heute die politischen Linken und islamistische Gruppen.

Die Versammlung wirft Fragen zur politischen Positionierung der FPÖ auf, insbesondere im Kontext ihrer historischen Beziehungen zu Israel und den jüdischen Gemeinschaften in Europa. Die Unterstützung von Rechtsparteien für Israel könnte als Versuch gewertet werden, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen und antisemitische Tendenzen abzulehnen.

Einordnung

Der Schulterschluss zwischen der FPÖ und dem LIKUD verdeutlicht eine strategische Neuausrichtung der FPÖ in ihrer Außenpolitik. Dies könnte Auswirkungen auf die Wahrnehmung der Partei in der internationalen Gemeinschaft sowie auf ihre Wählerschaft haben, insbesondere in Bezug auf das Thema Antisemitismus und den Umgang mit dem jüdischen Volk.

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