Nach der Meldung eines Pokerspielers über einen mutmaßlichen Betrugsfall ist Anfang Oktober in einer Wohnung in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus eine verdächtige Pokerrunde aufgeflogen. Polizei und Finanzpolizei nahmen den Hinweis auf und rückten aus.
Der Mann hatte sich bei der Polizei gemeldet und angegeben, bei einem Pokerspiel in der Wohnung übers Ohr gehauen worden zu sein. Nach dem Einsatz befanden sich insgesamt neun Personen in der Wohnung, sechs davon spielten aktiv Poker.
Der Wohnungsmieter, der der Finanzpolizei bereits bekannt war, war bei den Amtshandlungen nicht anwesend. Die Finanzpolizei stellte den Pokertisch, Spielkarten und Jetons sicher.
Auf den Organisator kommt laut Angaben ein Verwaltungsstrafverfahren zu. Ihm droht eine Strafe von bis zu 30.000 Euro.
Als die Einsatzkräfte am Gebäude eintrafen, wurde zusätzlich eine Standby-Einheit hinzugezogen. Die Polizei erstattete außerdem eine Anzeige nach dem Meldegesetz.


