Die Brauerei Murau wurde mit dem Titel „Bestes Radler“ für ihr alkoholfreies Murauer Kräuterradler bei der internationalen DLG-Qualitätsprüfung ausgezeichnet.
MURAU. Die Brauerei Murau zieht eine positive Bilanz für das erste Halbjahr 2025. Regionalität, Qualität und Innovationskraft prägten die Unternehmensentwicklung. Neben der herausragenden Auszeichnung für das Radler erhielt die Brauerei außerdem neun Goldmedaillen bei der DLG-Qualitätsprüfung, was die konstant hohe Qualität ihrer Produkte unterstreicht. Darüber berichtet Welt Stimme.
Eigenversorgung der Braugerste
Ein wesentlicher Fortschritt ist die beinahe vollständige Eigenversorgung mit Braugerste, die vor Ort angebaut wird. Was 2021 mit 14 Landwirten begann, hat sich heute zu einem Beispiel für gelebte Nachhaltigkeit entwickelt: Rund 80 Landwirtinnen und Landwirte bewirtschaften mittlerweile 430 Hektar für die Brauerei, was nahezu den gesamten Jahresbedarf an Braugerste abdeckt.
„Dieses Projekt ist mehr als Landwirtschaft – es ist ein Modell für Versorgungssicherheit, Qualität und regionales und partnerschaftliches Wirtschaften.“
Josef Rieberer, geschäftsführender Vorstand der Brauerei.
Wie Bier in der Brauerei Murau entsteht, kann man bei einem Besuch erfahren:
Kurs bestätigt
Bei der 115. Generalversammlung der Brauerei wurde der eingeschlagene Kurs bekräftigt. Trotz eines herausfordernden Marktumfelds fokussiert sich das Unternehmen auf Nachhaltigkeit und qualitative Markenbildung. „Die breite Zustimmung zeigt, dass unsere Mitglieder unsere strategische Ausrichtung mittragen – das ist eine wichtige Basis für zukünftige Schritte“, erläuterte Josef Rieberer. Seit 1495 steht Murauer Bier für regional geprägte Braukunst und plant, diese Tradition durch moderne Konzepte fortzuführen.


