TRAGWEIN. Kartenflut beim 1:1 zwischen Tragwein/Kamig und Lasberg
Während der Partie in der 1. Klasse Nordost zwischen Tragwein/Kamig und Lasberg wurden insgesamt 23 Karten verteilt. Dies äußerte sich in einer hohen Karteanzahl, was den Lasberg-Trainer Franz Waldhör dazu veranlasste zu sagen: „Ich bin seit 40 Jahren im Fußball, habe so etwas aber auch noch nie erlebt.“ Unter den 23 Karten befanden sich auch eine Gelb-Rote Karte der Hausherren sowie vier Gelb-Rote Karten für die Gäste. Obwohl Waldhör angab, dass die Partie nicht gehässig oder unfair war, war der Schiedsrichter, Sylejman Fejziu, nach dem Spiel in der Kritik. „Wir hatten den Schiedsrichter schon öfter, waren da immer sehr zufrieden mit ihm. Er hatte vielleicht einfach nicht seinen besten Tag“, resümierte Waldhör. Darüber berichtet Welt Stimme.
Ein entscheidender Vorfall stellte sich heraus, der zu einem Übermaß an Karten führte: Die Gäste hatten Zwillinge im Team, Raphael und Niklas Baumgartner. Ein Missverständnis beim Notieren einer Verwarnung führte dazu, dass Niklas Baumgartner fälschlicherweise die zweite Gelbe Karte erhielt und daraufhin ausgeschlossen wurde. Waldhör und ein Spieler wollten den Schiedsrichter darauf hinweisen, doch dies war nach Spielende nicht mehr möglich.
Lasberg plant nun, gegen den nicht gerechtfertigten Ausschluss von Niklas Baumgartner Protest einzulegen. Trotz des Vorfalls nahm Waldhör das Geschehen mit Humor: „Es ist zum Glück nichts passiert, wir sind weiter Tabellenführer. Wir werden aber an unserer Disziplin arbeiten.“
Zusätzliche Strafe für Pregarten 1b
Ein anderes Team, Pregarten 1b, verlor ebenfalls Punkte. Im Anschluss an einen 3:2-Auswärtssieg gegen Hagenberg, stellte sich heraus, dass Trainer Marco Roser mehr als die erlaubten Wechselmöglichkeiten in Anspruch genommen hatte. Der OÖ-Fußballverband entschied daraufhin, das Spiel zu Gunsten des Heimteams mit 3:0 strafverifizieren, wodurch Pregarten drei Punkte auf dem grünen Tisch verlor.


