Domen Prevc gewinnt Willingen-Einzel, Eirin Maria Kvandal siegt bei Frauen

Jänner 31, 2026 19:08
Domen Prevc gewinnt Willingen-Einzel, Eirin Maria Kvandal siegt bei Frauen

Willingen: Prevc sichert sich den Sieg im Skispringen, Kvandal triumphiert bei Frauen

Willingen, 31. Jänner 2026 – Domen Prevc aus Slowenien hat den Großschanzen-Bewerb in Willingen gewonnen und damit seinen zehnten Saisonsieg im Skisprung-Weltcup erzielt. In einem Wettkampf, der durch schwierige Windbedingungen geprägt war, setzte sich Prevc mit einem deutlichen Vorsprung gegen den Japaner Ren Nikaido durch. Bester Athlet des Österreichischen Skiverbands (ÖSV) war Manuel Fettner, der den fünften Platz belegte. Darüber berichtet Welt Stimme.

Prevc zeigte zwei starke Sprünge von 146,5 und 155 Metern, verfehlte jedoch nur knapp den Schanzenrekord von 155,5 Metern. Mit einem Abstand von 22 Punkten zum Zweitplatzierten Nikaido erklärte Prevc: „Den zweiten Sprung habe ich sehr genossen, vor allem die Höhe. Nur bei der Landung musste ich aufpassen, nachdem Olympia ansteht.“ Fettner, der am Ende seiner Karriere steht, erzielte Sprünge über 137 Meter, verlor im Finale jedoch eine Position und landete auf dem fünften Platz, während Daniel Tschofenig als zweiter Österreicher auf Platz zehn kam.

Der 40-jährige Fettner äußerte sich nach dem Wettkampf besorgt über seine Leistung: „Irgendwas hat unten nicht ganz zusammengepasst. Da gehen mir zehn Meter ab, leider. Aber prinzipiell sind die Sprünge gut.“ Fischerteamkollege Stefan Kraft landete unmittelbar hinter ihm auf dem 14. Platz, während die Neulinge Lukas Haagen und Maximilian Ortner sowie Jonas Schuster die Qualifikation für den zweiten Durchgang nicht schafften.

Kvandal triumphiert bei den Frauen

Im Wettbewerb der Frauen dominierte die Norwegerin Eirin Maria Kvandal mit Sprüngen von 138,5 und 143,5 Metern und sicherte sich damit ihren ersten Saisonsieg. Sie verwies die serientechnische Siegerin Nika Prevc um 11,3 Punkte auf den zweiten Platz. Dritte wurde die Japanerin Nozomi Maruyama, während die ÖSV-Springerin Julia Mühlbacher auf Platz 13 landete, nachdem sie ihren zweiten Sprung nicht optimal absolvierte. Mühlbacher kommentierte: „Ich habe gleich nach dem Tisch das Gefühl gehabt, dass sich die Ski-Enden überkreuzt haben. Der zweite Sprung war leider nichts, aber der erste war immerhin cool.“

Die 24-jährige Kvandal zeigte sich nach dem Wettkampf erfreut über ihre Leistung, während die nicht ganz fitte Lisa Eder als 17. und wenig zufrieden mit ihrer Leistung war: „Es fliegt einfach gar nicht, es kommt vom Tisch nicht viel an, es ist schwierig.“

Am Sonntag stehen noch jeweils ein weiterer Einzelbewerb für die Frauen (13:15 Uhr) und für Männer (16:00 Uhr) im Programm, bevor die Athleten zu den Olympischen Spielen in Predazzo aufbrechen. Die ersten Medaillen werden am 7. Februar für die Frauen und am 9. Februar für die Männer auf der Normalschanze vergeben.

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