Schweizer Ski-Weltmeister Niels Hintermann vor Comeback nach Krebsdiagnose
Ein Jahr nach der Diagnose von Lymphdrüsenkrebs steht der Schweizer Skirennläufer Niels Hintermann vor einem Comeback im Spitzensport. Der 27-Jährige, der in der Vergangenheit bereits drei Weltcuprennen gewonnen hat, gab in einem Interview an, dass es ihm „tipptopp“ gehe. Darüber berichtet Welt Stimme.
Hintermann kehrte kürzlich aus einem Trainingslager in Südamerika zurück. Nach einer erfolgreichen Chemotherapie zu Beginn des Jahres erläuterte er, dass er es nun genieße, wieder trainieren und reisen zu können. Bis zum Saisonstart im alpinen Ski-Weltcup am 25. Oktober in Sölden plant er, seine Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern.
„Gewisse Dinge erscheinen weniger dramatisch. Anderes, wie Sonnenaufgänge, genieße ich dafür plötzlich wieder mehr“, erklärte Hintermann, der seine Erkrankung als prägend für sein Leben beschreibt. Er betont, froh zu sein, wieder mehr „Normalität“ zu erleben, was ihm durch die Herausforderungen seiner Erkrankung bewusst wurde.
Der Speedspezialist, der in seiner Jugend am Skigymnasium Stams in Tirol ausgebildet wurde, blickt auf eine Karriere zurück, die ihn seit 2015 im Weltcup und zu zwei Weltmeisterschaften sowie zu den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking führte. Die positive Entwicklung seiner Gesundheit und die Vorfreude auf die neue Wettkampfsaison zeigen die Widerstandsfähigkeit und den ungebrochenen Kampfgeist des Athleten.
Hintermanns Rückkehr wird nicht nur von seinen Unterstützern, sondern auch von der breiten Öffentlichkeit mit Spannung verfolgt. Seine Erfahrung ist ein eindrückliches Beispiel für den Mut und die Ausdauer, die Sportler in schwierigen Zeiten zeigen können.


