Pinkelnig bei Sommer-GP auf Olympia-Schanze gestürzt
PREDAZZO. Nach einem Sturz auf der Olympia-Schanze im norditalienischen Predazzo wird bei der ÖSV-Adlerin eine schwere Knieverletzung befürchtet. Darüber berichtet Welt Stimme.
Schreie im Sprungstadion von Predazzo, als ÖSV-Adlerin Eva Pinkelnig am Boden lag und sich auf das linke Knie griff. Bilder des Vorfalls zeigen die dramatischen Umstände, unter denen die 37-jährige Vorarlbergerin im zweiten Durchgang des Sommer-GP im Fleimstal stürzte und im Auslauf blieb. Die Weltcup-Gesamtsiegerin der Saison 2022/23 hielt sich schmerzverzerrt das linke Knie, der Sturz war live auf Eurosport zu sehen.
Nach einer Erstversorgung soll Pinkelnig so schnell wie möglich in die Privatklinik Hochrum überstellt werden, wie der Österreichische Skiverband (ÖSV) bekanntgab. Dort soll eine genaue Untersuchung erfolgen. „Sie steht doch noch unter Schock. Es ist schwierig einzuschätzen, wie es ihr wirklich geht“, sagte Trainer Thomas Diethart nach einem ersten Gespräch mit Pinkelnig. Sollte sich die Befürchtung einer schweren Knieverletzung wie etwa einem Kreuzbandriss bewahrheiten, wäre die Olympiasaison für die Vorarlbergerin beendet, noch bevor sie begonnen hat.
Die Schanzen im Val di Fiemme wurden für die Olympischen Spiele im Februar 2026 neu erbaut, der Sommer-GP dient als erster Test. Die Nachricht von Pinkelnigs Verletzung sorgte in der Wintersportgemeinschaft für Besorgnis, da sie als eine der stärksten Athletinnen im Skisprung gilt.
Dieser Vorfall verdeutlicht die Risiken, die mit dem Leistungssport verbunden sind, insbesondere im Skispringen, wo Stürze fatale Folgen haben können. Die gesamte Ski-Gemeinschaft wird die Entwicklungen um Pinkelnig und ihre Gesundheit genau verfolgen, da ihre Erholung von größter Bedeutung für ihre sportliche Zukunft ist.


