Olympiarodlerin Hannah Prock beendet nach OP ihre Saison
Die österreichische Kunstbahnrodlerin Hannah Prock hat ihre Saison nach einer Blinddarmoperation vorzeitig beendet. Prock, die bei den Olympischen Spielen auf Rang zehn fuhr und derzeit den vierten Platz im Gesamtweltcup einnimmt, wird nicht an den verbleibenden Wettkämpfen in St. Moritz und Altenberg teilnehmen. Darüber berichtet Welt Stimme.
Prock hatte während ihres Aufenthalts in St. Moritz zunehmende Schmerzen verspürt und kehrte am Dienstag nach Innsbruck zurück, wo die Operation durchgeführt wurde. Durch diese medizinische Maßnahme ist ihre Teilnahme an weiteren Wettkämpfen in dieser Saison ausgeschlossen.
Der zweifache Silbermedaillengewinner Jonas Müller beendete ebenfalls seine Saison in St. Moritz, was bedeutet, dass dem Deutschen Felix Loch der Gesamtsieg im Männer-Einsitzer nicht mehr zu nehmen sein wird. Müller gab an, dass er das Verletzungsrisiko in Altenberg für zu hoch halte und ihm das Wohlbefinden auf dieser Bahn fehle. „Ich habe es in den vergangenen Jahren in Altenberg weder im Training noch im Wettkampf geschafft, mir ein positives Gefühl aufzubauen“, erklärte Müller.
Prock äußerte ihr Bedauern über den Ausfall im Gesamtweltcup: „Natürlich ist es schade um den Gesamtweltcup, aber es ist mir das Risiko schlicht und einfach nicht wert. Ich hatte eine mega Saison, werde in St. Moritz noch einmal alles rausholen und es dann gut sein lassen.“
Procks Teamkollegin Lisa Schulte geht als Führende im Frauen-Einsitzer auf den ersten österreichischen Gesamtweltcupsieg seit 1996/1997 durch Andrea Tagwerker los. Ebenfalls aus der Pole Position starten die Olympiadritten Selina Egle und Lara Kipp im Doppelsitzer. Bei den Männern sind Juri Gatt und Riccardo Schöpf Zweite hinter den Deutschen Tobias Wendl und Tobias Arlt.


