Johannes Lamparter gewinnt in Oslo seinen 23. Weltcup-Sieg in der Nordischen Kombination

März 15, 2026 15:18
Johannes Lamparter gewinnt in Oslo seinen 23. Weltcup-Sieg in der Nordischen Kombination

Nordische Kombination: Lamparter feierte in Oslo 23. Weltcup-Sieg

OSLO. Der Gesamt-Weltcupsieger Johannes Lamparter setzte am Sonntag seine erfolgreiche Saison mit einem herausragenden Sieg auf dem Holmenkollen in Oslo fort. Der 24-jährige Tiroler feierte seinen 23. Weltcupsieg in der Nordischen Kombination und zog damit mit dem besten Österreicher in der Weltcupgeschichte, Felix Gottwald, gleich. Darüber berichtet Welt Stimme.

Lamparter dominierte das Rennen und sicherte sich den Sieg mit einem starken Auftritt in der 10-km-Loipe. Als Sprungsieger ging er mit einem Vorsprung von 48 Sekunden auf seinen größten Konkurrenten, Jens Luraas Oftebro aus Norwegen, in die Loipe. Trotz des kontinuierlichen Drängens des Norwegers war nach 7,5 Kilometern klar, dass Lamparter den Sieg nicht mehr aus der Hand geben würde. Er beendete das Rennen 31,2 Sekunden vor Oftebro.

Thomas Rettenegger belegte als zweitbester Österreicher den siebenten Platz, während Fabio Obermeyr und Stefan Rettenegger auf den Rängen 17 und 18 noch in die Top 20 einziehen konnten. Lamparters Sieg stellt einen weiteren Beweis seines außergewöhnlichen Talents und seiner Wettkampfbereitschaft dar.

Johannes Rydzek beendet Karriere

Unmittelbar neben dem sportlichen Erfolg Lamparters markierte der Sonntag das Ende der Karriere von Johannes Rydzek, einem zweifachen Olympiasieger und siebenmaligen Weltmeister. Der 34-jährige Deutsche nahm seinen letzten Wettkampf als Achter auf. Rydzek kündigte an, dem Sport „in irgendeiner Form“ erhalten bleiben zu wollen. Auch der japanische Athlet Akito Watabe beendete seine Laufbahn an diesem Tag.

Bei den Frauen sicherte sich die Schwedin Ida Marie Hagen ihren 28. Weltcupsieg, indem sie die 5-km-Loipe in 13:55,2 Minuten absolvierte. Im Fotofinish folgten die US-Amerikanerin Tara Geraghty-Moats und die Finnin Minja Korhonen mit je 41,6 Sekunden Rückstand. Die beste Österreicherin, Lisa Hirner, musste nach einem guten Sprung ihre Position in der abschließenden Strecke abgeben und landete auf dem siebenten Platz mit einem Rückstand von 1:18,5 Minuten. Hirner zeigte sich enttäuscht über das Ergebnis: „Die erste Saison ohne Podium, das tut grad unglaublich weh“, sagte sie. Claudia Purker und Katharina Gruber erreichten die Plätze 13 und 15, während Annalena Slamik den 19. Platz belegte.

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