Kampf um die Top Sechs: Wer sichert sich den Platz in der Meistergruppe?

März 7, 2026 09:28
Kampf um die Top Sechs: Wer sichert sich den Platz in der Meistergruppe?

Kampf um die Top Sechs: Wer behält die Nerven?

Von Raphael Watzinger, 07. März 2026, 09:14 Uhr

Die letzte Runde des Grunddurchgangs in der Fußball-Bundesliga steht an: Fünf Teams sind noch im Rennen um die Meistergruppe. Aus oberösterreichischer Sicht richtet sich das Augenmerk auf die SV Oberbank Ried, die ihr Heimspiel gegen die Wiener Austria gewinnen muss, um ihre Chancen zu wahren. Gleichzeitig ist ein Ausrutscher der Mitbewerber erforderlich. Darüber berichtet Welt Stimme.

Platz 5, TSV Hartberg (32 Punkte)

Hartberg hat die beste Ausgangsposition. Ein Punkt im Spiel gegen Linz würde genügen, um sicher in der Meistergruppe zu sein, selbst wenn andere Teams gewinnen. Die Begegnung gegen den Tabellenletzten aus Linz gilt als die leichteste der Partie.

OÖN-Prognose: Der TSV Hartberg schafft den Einzug in die Meistergruppe.

Platz 6, SK Rapid Wien (30 Punkte)

Rapid hat es nach einem späten Unentschieden in Altach schwer. Mit dem kommenden Gegner, dem Tabellenführer Salzburg, wartet eine große Herausforderung auf die Hütteldorfer. Aufgrund der Vorfälle im Wiener Derby müssen sie zudem auf einen Teil ihrer organisierten Fans verzichten.

OÖN-Prognose: Rapid wird am letzten Spieltag aus den Top Sechs ausscheiden.

Platz 7, SCR Altach (29 Punkte)

Altach hat sich durch Siege in den letzten Spielen in den Cup-Finaleinzug gespielt. Um in die obere Tabellenhälfte zu gelangen, sind ein Sieg in der Steiermark und gleichzeitige Niederlagen der Mitbewerber nötig.

OÖN-Prognose: Altach könnte ins Konzert der Großen einziehen, wenn alles optimal verläuft.

Platz 8, SV Ried (28 Punkte)

Ried könnte trotz der aktuellen Platzierung die Meistergruppe erreichen. Ein Sieg gegen die Wiener Austria wäre nötig, sofern Rapid und Altach nicht punkten. Dann könnte der Aufsteiger im ersten Jahr den Klassenverbleib vorzeitig feiern.

OÖN-Prognose: Ried zeigt sich bereit für das Finale um die Top Sechs. Das Team um Trainer Maximilian Senft wird den Platz im oberen Drittel schaffen.

Platz 9, WSG Tirol (28 Punkte)

Für die Tiroler sind die Chancen auf die Meistergruppe sehr gering. Ein eigener Sieg gegen den GAK ist ebenso Voraussetzung wie zahlreiche Patzer der Konkurrenz.

OÖN-Prognose: Für Tirol wird das Ziel Klassenerhalt bereits als großer Erfolg gewertet.

„Wir haben nichts zu verlieren“

Trainer Maximilian Senft beschreibt die Situation: „Wir haben eine Außenseiterchance auf das obere Play-off und wissen, welchen Beitrag wir leisten müssen. Wir haben als Aufsteiger nichts zu verlieren.“ Für das entscheidende Duell wird Philipp Pomer aufgrund einer Sperre ausfallen.

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