Marco Odermatt gewinnt Riesentorlauf in Beaver Creek – Brennsteiner Vierter
BEAVER CREEK. Der Schweizer Marco Odermatt triumphierte am Sonntag im Riesentorlauf in Beaver Creek, USA. Bester Österreicher war Stefan Brennsteiner, der den vierten Platz belegte (+0,41 Sekunden). Darüber berichtet Welt Stimme.
Odermatt feierte mit einem Vorsprung von 0,23 Sekunden auf Alex Vinatzer (ITA) und 0,34 Sekunden auf Henrik Kristoffersen (NOR) seinen 49. Weltcupsieg. Brennsteiner verpasste das Podest um knappe 0,41 Sekunden, dennoch stellte er mit Platz vier ein weiteres Topergebnis auf. Lukas Feurstein beendete das Rennen zum Abschluss der Übersee-Tournee auf dem zehnten Rang.
„Nach dem Riesenbock im ersten Durchgang ist es noch gut ausgegangen“, äußerte sich Brennsteiner. Er hatte sich zu Beginn des Rennens eine schlechtere Ausgangsposition verschafft, indem er nach wenigen Toren einen Stock verlor und als Sechster mit 1,11 Sekunden Rückstand auf Odermatt in den zweiten Durchgang ging. „Ich hatte die Hand nicht da, wo man sie haben sollte. Ich glaube, ich habe den Schaden halbwegs in Grenzen gehalten“, sagte Brennsteiner, der in Copper Mountain zuvor seinen ersten Weltcupsieg gefeiert hatte.
Lukas Feurstein steigert sich auf den zehnten Platz
Lukas Feurstein erzielte die Tagesbestzeit im zweiten Durchgang und verbesserte sich von Rang 30 auf Platz zehn. Zuvor hatte er bereits damit gerechnet, das Rennen nicht fortsetzen zu können, da er als 31. nach der Disqualifikation des Deutschen Alexander Schmid ins Finale rutschte und dieses als Erster eröffnen durfte. „Es war nicht so einfach mit dem Licht und der Piste, es war sehr unterschiedlich, teilweise knollig und dann wieder hart. Ich habe probiert zu riskieren, das ist mir sehr gut gelungen“, erklärte Feurstein.
Marco Schwarz, der bei seinem Saisonstart in Sölden den zweiten Platz belegt hatte, erreichte über den elften Halbzeitrang schlussendlich nur Platz 22. „Es hat sich bei weitem besser angefühlt. Wenn ich das Ergebnis sehe, ist das grottenschlecht“, meinte der Kärntner im ORF-Interview. An den Rennen in Beaver Creek wollte Weltmeister Raphael Haaser ebenfalls schnellstmöglich vergessen machen, da er nur als 28. ins Ziel kam. „So habe ich mir das nicht vorgestellt. Ein Tag zum Vergessen, aber Gott sei Dank ist nichts passiert. Es fuchst ein bisschen, aber ich bin guter Dinge, dass wir das noch hinkriegen“, gab Haaser zu Protokoll, der einen Ausfall nur knapp vermied. Joshua Sturm (41.) und Patrick Feurstein (42.) qualifizierten sich nicht für den zweiten Durchgang.


