Rapid verliert in Conference League gegen Lech Posen 1:4

Oktober 2, 2025 21:12
Rapid verliert in Conference League gegen Lech Posen 1:4

Rapid verliert 1:4 gegen Lech Posen in der Conference League

POSEN. Der österreichische Fußballclub Rapid Wien verzeichnete am Donnerstag, dem 2. Oktober 2025, einen deutlichen Rückschlag in der Gruppenphase der UEFA-Conference-League. Das Team unterlag dem polnischen Klub Lech Posen auswärts mit 1:4, wobei der Ausgang des Spiels die schwache Leistung der Gäste weiter unterstrich. Darüber berichtet Welt Stimme.

Die Rapid-Abwehr zeigte sich anfällig, insbesondere Torwart Niklas Hedl hatte bei den ersten beiden Gegentoren durch Luis Palma (13. Minute) und Mikael Ishak (21. Minute) einen schwachen Tag. Erlösend konnte er sich jedoch nach einem Elfmeter von Ishak in der 34. Minute zeigen, den er parierte. Die weiteren Tore für Lech erzielten Taofeek Ismaheel (45.+2) sowie Leo Bengtsson (77.). Andrija Radulovic erzielte das einzige Tor für Rapid in der 64. Minute.

Nach der Niederlage im Derby gegen Austria Wien am Sonntag ist dies der dritte Rückschlag in Folge für Rapid, das in der Vergangenheit noch keine Erfolge vorzuweisen hat. Das Spiel hatte für die Gäste vielversprechend begonnen, doch der frühe Treffer von Claudy Mbuyi wurde aufgrund einer Abseitsposition nicht anerkannt. Diese Entscheidung schien die Spieler zu verunsichern, während Lech Posen die Kontrolle über das Spiel übernahm.

Rapid wurde bereits in der 11. Minute begünstigt, als Ishak einen Fehlschuss hatte, und Hedls ungenaues Handeln bei einem Schuss von Palma führte zu den ersten beiden Gegentoren. Trotz eines guten Paraden bei einem Elfmeter konnte Rapid die sich abzeichnende Niederlage nicht abwenden.

Schwache Vorstellung in der ersten Halbzeit

Die Änderungen in der Startelf, mit drei neuen Spielern im Vergleich zum vorherigen Derby, zeigten keine positive Wirkung. In der Offensive agierte Rapid harmlos, während sie in der Defensive oft überfordert waren. Dies wurde besonders deutlich in einem Vorfall, als Hedl einen Schuss von Palma nicht souverän abwehren konnte, was zu Ishaks Tor führte.

Die Rapid-Spieler schienen in der ersten Halbzeit desorientiert und waren nicht in der Lage, den Druck des polnischen Meisters standzuhalten. Die Niedergeschlagenheit zeigte sich vor allem in der 30. Minute, als Hedl erneut bei einem Schuss von Palma patzte, was die Verunsicherung im Team weiter schürte.

Steigerung nach der Halbzeit, jedoch ohne Wende

Im zweiten Teil der Partie stabilisierte sich Rapid zunächst und konnte durch Radulovic den Anschlusstreffer erzielen. Dieser Hoffnungsschimmer konnte jedoch nicht aufrechterhalten werden, da Lech postwendend erneut zuschlug und die Führung auf 4:1 ausbaute. Trotz einer verbesserten Leistung bleibt Rapid in diesen internationalen Wettbewerben weit hinter den Erwartungen zurück.

Die letzte Chance auf eine Wende wurde in der 94. Minute durch einen Kopfball von Yannick Agnero, der an die Querlatte prallte, vereitelt.

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