Rapid Wien unterliegt Lech Posen 1:4 – Trainer Stöger sieht Probleme im Team

Oktober 3, 2025 08:42
Rapid Wien unterliegt Lech Posen 1:4 – Trainer Stöger sieht Probleme im Team

1:4-Pleite in Posen: Rapid Wien gerät unter Druck

WIEN. Der Trend bei Rapid Wien zeigt nach einem vielversprechenden Saisonstart nach unten. Am Donnerstag setzte es im Auftakt der Ligaphase in der Fußball-Conference-League eine deutliche 1:4-Niederlage gegen Lech Posen. Für Trainer Peter Stöger, der zu Beginn seiner Amtszeit um geduldige Erwartungen warb, ist es nun an der Zeit, die Stimmung innerhalb der Mannschaft stabil zu halten. Darüber berichtet Welt Stimme.

Nach der Derbyheimniederlage gegen die Austria, die bereits für Unruhe sorgte, ist dies der nächste Rückschlag in kurzer Zeit. Stöger ist sich bewusst, wie schnell bei Rapid die Stimmung kippen kann: „Die Stimmung kann immer schnell kippen, bei Rapid noch schneller als woanders“, sagte er in einem Interview mit Canal+. Auch wenn das Team weiterhin die Bundesliga-Tabelle anführt, bleibt der Druck hoch, da sie seit drei Spielen auf den Sieg warten. Stöger erinnerte daran, dass das Team im Vorjahr nur Fünfter wurde und mahnte zur Realismus: „Wenn man denkt, dass das Normalität ist, könnte es kompliziert werden.“

Stöger fordert Geduld und Verständnis

Der Trainer bat erneut um Geduld und Verständnis. „Unsere Mannschaft ist cool zusammengestellt. Es kann schwierigere Phasen geben; das ist nichts Außergewöhnliches“, erklärte er und verwies auf die Unruhe durch eine Vielzahl junger, unerfahrener Spieler. Niklas Hedl, der Torwart, wurde für zwei Gegentore kritisiert, jedoch lenkte Stöger den Fokus auch auf die hohe Qualität von Lech Posen, die in dieser Saison sicherlich das beste Team war, gegen das Rapid gespielt habe. „Das war sicher die beste Mannschaft, gegen die wir in dieser Saison gespielt haben“, so Stöger.

Schlüsselspiel gegen Salzburg steht bevor

Die Fehler, die gegen Lech Posen zu einem frühen Rückstand führten, müssen nun schnell abgestellt werden, besonders mit Blick auf das kommende Auswärtsspiel gegen Red Bull Salzburg. Abwehrchef Nenad Cvetkovic forderte die Mannschaft auf, aufwachen und in der Liga zurückzukommen. Ein Sieg für Salzburg könnte Rapid nicht nur die Tabellenführung kosten, sondern auch dazu führen, dass sie von WAC und Sturm Graz überholt werden.

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