Riesentorlauf in Tremblant: Robinson führt, Scheib ausgeschieden
MONT TREMBLANT. Die Neuseeländerin Alice Robinson hat am Samstag im ersten von zwei Ski-Weltcup-Riesentorläufen in Mont Tremblant hervorragende Leistungen gezeigt und führt nach dem ersten Lauf. Der Schnee stellte sich als Herausforderung dar, doch Robinson meisterte die Bedingungen am besten. Darüber berichtet Welt Stimme.
Robinson lag zur Halbzeit 0,33 Sekunden vor der Kroatin Zrinka Ljutic und 0,49 Sekunden vor der Amerikanerin Mikaela Shiffrin. Julia Scheib, die in dieser Saison bereits erste und zweite Plätze belegen konnte, schied aufgrund der schwierigen Wetterbedingungen aus. Stephanie Brunner beendete den ersten Durchgang auf dem elften Platz, während Katharina Liensberger und Franziska Gritsch in den Top 20 platzierten.
„Ich war ein bisschen spät dran. Ich hatte die Linie im Kopf, bin leicht in den Schnee gekommen und hatte den Gegendruck nicht mehr“, äußerte Scheib im ORF-TV-Interview. Die Pistencrews arbeiteten unermüdlich, um die neuen Bedingungen zu bewältigen, während der Neuschnee die Ideallinie beeinträchtigte, jedoch außerhalb der Linie bis zu Zentimeter hoch lag.
Das Rennen war für viele Athleten eine zusätzliche Herausforderung, da der anhaltende Schneefall die Sicht und die Pistenverhältnisse erschwerte. Robinsons starke Performance und strategische Herangehensweise an den Kurs könnten entscheidend für ihren Erfolg in den verbleibenden Läufen dieser Saison sein. Die nächsten Rennen werden eine wichtige Möglichkeit für alle Athleten sein, ihre Leistungen unter den gegebenen Bedingungen zu testen und zu verbessern.
Mit den bevorstehenden Herausforderungen im Weltcup hat der Wettkampf an Intensität zugenommen, wobei Athleten sich auf die nächsten Wettbewerbe vorbereiten und nach ihren besten Leistungen streben werden. Die weiteren Entscheidungen und Entwicklungen in der Ski-Alpin-Saison werden mit Spannung erwartet.


