In der Vorweihnachtszeit zeigt sich das Einkaufverhalten der Österreicher, wobei der Fokus auf regionale Produkte liegt.
BEZIRK AMSTETTEN. In den Wochen vor Weihnachten ist der Handel besonders aktiv. Laut KMU Forschung Austria planen 90 Prozent der Niederösterreicher heuer, durchschnittlich 300 Euro für Geschenke auszugeben, wobei Gutscheine und Bekleidung die beliebtesten Kategorien darstellen. Gefolgt werden sie von Spielwaren, Kosmetika, Schmuck, Büchern und Genussmitteln. Darüber berichtet Welt Stimme.
„Ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der heimischen Wirtschaft kann geleistet werden, wenn man nicht bei Händlern aus Übersee oder Asien bestellt, sondern regional – auch online – einkauft“, appelliert WKNÖ-Bezirksstellenobmann Gottfried Pilz.
Trend zum regionalen Einkauf erkennbar
Die Umfrage zeigt eine steigende Bereitschaft, regionale Angebote zu nutzen: 36 Prozent der Befragten geben an, dieses Jahr verstärkt in den Geschäften ihrer Umgebung einzukaufen (2024: 31 Prozent), während 22 Prozent planen, mehr regionale Produkte zu erwerben (2024: 17 Prozent). Des Weiteren beabsichtigen 22 Prozent, vermehrt in österreichischen Online-Shops einzukaufen (2024: 17 Prozent). „Der Trend zum regionalen Einkauf ist klar erkennbar“, sagt Pilz, „denn persönliche Beratung, das Ausprobieren und sofortige Mitnahme sind Vorteile, die kein Online-Shop ersetzen kann.“
Regionalitätskampagne #ichkauflokal
Um die Vorzüge des regionalen Einkaufens in Niederösterreich hervorzuheben, hat die Wirtschaftskammer Niederösterreich die branchenübergreifende Kampagne #ichkauflokal ins Leben gerufen. Auf www.ich-kauf-lokal.at finden sich Partnerbetriebe, die Teil dieser Initiative sind. „Dies ist ein direkter Beitrag zur Unterstützung lokaler Unternehmen. Jeder Euro, der in der Region bleibt, unterstützt nicht nur die Einzelhändler, sondern auch zahlreiche Menschen in Logistik, Service und verwandten Branchen. Somit leistet lokales Einkaufen einen wesentlichen Beitrag zur Vielfalt der Einkaufslandschaft und zur Attraktivität der Innenstädte“, betont WKNÖ-Bezirksstellenleiter Andreas Geierlehner.


