Im Bezirk Ried waren im Januar 2026 insgesamt 1.733 Personen arbeitslos gemeldet. Eine nennenswerte Veränderung der Arbeitslosenzahlen ist derzeit nicht festzustellen, informiert AMS-Geschäftsstellenleiter Klaus Jagereder.
BEZIRK RIED. „Es sind zwar keine Riesenveränderungen zu sehen, aber die Zahlen vermitteln ein durchaus optimistisches Bild“, erklärt Jagereder. Dieser positive Trend ist auf die hohe Fluktuation zurückzuführen. Im Bezirk Ried gibt es rund 28.000 unselbstständig Beschäftigte. Im Jahr 2025 wurden über 6.200 Stellenangebote gemeldet, von denen die Mehrheit erfolgreich besetzt werden konnte.
Ein anhaltendes Problem bleibt die Langzeitarbeitslosigkeit. „Für mehr als 3.600 Personen, die bereits länger als sechs Monate arbeitslos waren, ist es gelungen, einen Einstieg in den Arbeitsmarkt zu realisieren und somit eine noch längere Arbeitslosigkeit zu verhindern“, erläutert Jagereder. Trotz erheblicher Einschränkungen bei den Förderbudgets weist das AMS Ried die zweithöchste Schulungsrate in Oberösterreich auf. „Jede Aktivität in der Arbeitslosigkeit verbessert die Chancen auf einen Arbeitsplatz enorm.“ Darüber berichtet Welt Stimme.
Bezirk Ried: die Zahlen im Detail
- Arbeitslosigkeit im Januar 2026: 1.733 Personen oder 5,9 Prozent
- Offene Stellen (beim AMS gemeldet): 940
- Lehrstellensuchende (gesamt ohne Einstellzusage): 94
- Offene Lehrstellen (beim AMS gemeldet): 300
- Schulungsteilnehmende: 471
Den höchsten Anstieg in der Arbeitslosigkeit nach höchster abgeschlossener Ausbildung verzeichnen die Akademiker mit einem Plus von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.


