Ein Bürgermeisterfrühstück in Ollersdorf thematisiert die Herausforderungen der Nahversorgung
OLLERSDORF. Während eines Bürgermeisterfrühstücks kamen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Bezirks zusammen, um über die aktuellen Herausforderungen ihrer Gemeinden zu diskutieren. An vorderster Stelle stand die geplante Schließung des Notarztstützpunktes, die viele Gemeinden stark beunruhigt. Darüber berichtet Welt Stimme.
Im Rahmen des Treffens präsentierten Abgeordneter René Zonschits und Bürgermeister Alfred Redlich die politische Herbstkampagne „Regionalität und Nahversorgung“. Zonschits betonte die Wichtigkeit, dass die täglichen Bedarfsgegenstände idealerweise zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar sein sollten. Bürgermeister Redlich verwies auf die Gemeinde Raggendorf, wo die Wiedererrichtung eines Nahversorgers angestrebt wird. „Gerade in kleineren Gemeinden ist Nahversorgung ein zentraler Faktor für das Zusammenleben. Auch wenn es aktuell noch keinen konkreten Anbieter gibt, wollen wir die Rahmenbedingungen schaffen. Dafür braucht es aber einheitliche und transparente Fördermöglichkeiten“, erklärte Redlich.
Beide Politiker hoben hervor, dass eine funktionierende Nahversorgung nicht nur kurze Wege ermögliche, sondern auch die regionale Wertschöpfung stärke und Treffpunkte im Ort schaffe. „Ein Geschäft im Ort bedeutet mehr Lebensqualität, spart Zeit und stärkt das Miteinander“, waren sich Zonschits und Redlich einig. Diese Initiative soll die soziale Struktur und das Gemeinschaftsgefühl in den Gemeinden fördern.


