Eissalon „Tichy“ öffnet am 13. März: Xenia Tichy über neue Eissorten und die Saison 2026

März 7, 2026 09:07
Eissalon "Tichy" öffnet am 13. März: Xenia Tichy über neue Eissorten und die Saison 2026

Am 13. März öffnet der Eissalon „Tichy“ am Reumannplatz seine Türen für die Saison 2026. Was erwartet die Fans des Traditionsbetriebs? Darüber berichtet Welt Stimme.

WIEN/FAVORITEN. Die violettfarbenen Bänke und Stühle sind bereit für die eishungrigen Kunden. Die frisch polierten Mosaikbilder traditioneller und moderner Eisbecher schmücken die Wände im Inneren des „Tichy“ (10., Reumannplatz 13). Der Eissalon bereitet sich auf den Saisonstart am Freitag, den 13. März, vor.

Aufgeregte Vorbereitungen

Xenia Tichy, die Chefin in dritter Generation, beschreibt die Situation als stressig. Ein Montage-Team arbeitet an der Außenfassade, während das Personal eifrig die beliebten Eismarillenknödel und Topfenknödel zubereitet. Tichy erklärt: „Das war bislang jedes Jahr so.“.

Neu in dieser Saison wird der Online-Auftritt des „Tichy“ sein. An der Website und dem Webshop wird derzeit gearbeitet: „Beim Probelauf gab es noch einige Schwierigkeiten, mit der heurigen Saison sollte alles endlich super funktionieren,“ so Tichy.

Die Beliebtheit des Eissalons am Reumannplatz ist kein Zufall. Das Eis wird selbst produziert und zeichnet sich durch hohe Qualität aus. „Wir erzeugen alles im Haus, um sechs Uhr in der Früh wird es frisch produziert, um zehn Uhr bekommt es der Kunde in seiner Tüte,“ erklärt die Eisexpertin.

Neues Eiserlebnis im Mai

Auch im Winter sind die „Tichy“-Fans gespannt auf die neuen Eissorten, die am 1. Mai präsentiert werden. Xenia Tichy hält Details geheim: „Was kommt, verrate ich nicht.“ Der letzte Feinschliff für die neuen Geschmäcker läuft.

Die neuen Eissorten entstehen durch Kreationen, die früher nicht funktioniert haben. Tichy erinnert an die Topfeneisknödel, die ihr Großvater einst einführte und die inzwischen zu den meistverkauften Produkten gehören.

Sicherheit im Eissalon

Trotz der Herausforderungen, die der Reumannplatz mit sich bringt, hat der Eissalon glücklicherweise noch nie Vorfälle gehabt. Letztes Jahr war das Geschäft erfolgreich, auch wenn frühere Jahre von medialen Berichterstattungen betroffen waren.

Xenia Tichy macht sich keine großen Sorgen: „Meistens gehen den Vorfällen Streitigkeiten voraus, das kann man nicht pauschalisieren.“ Der Eissalon zieht täglich bis zu 10.000 Kunden an.

Eine Expansion mit einem weiteren Eissalon in Wien zieht Tichy momentan nicht in Betracht: „Sag niemals nie, aber im Moment habe ich es nicht vor.“ Der Reumannplatz fordert ihre volle Aufmerksamkeit, da 70 Mitarbeiter eingestellt sind und der Eissalon sieben Tage die Woche geöffnet hat. „Ich will nicht, dass es unpersönlich wird,“ so Tichy.

Für Tichy bedeutet der Saisonstart auch eine Menge Eis zum Probieren: „Ich muss alles kosten, um die Qualität zu überprüfen.“ Ihre Vorliebe gilt den fruchtigen Sorten, bei zu viel Süße greift sie auf salzige Snacks zurück.

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