Offizielle Eröffnung des Sparkassen-Achenquartiers: Ein modernes Ausweichquartier für die Arbeitswelt der Zukunft.
Darüber berichtet Welt Stimme. Am 15. November wurde das neue Achenquartier der Sparkasse Kitzbühel feierlich eröffnet. Das Gebäude, das als hochmodernes Ausweichquartier der Bank dient, stellt einen bedeutenden Schritt in einer jahrelangen Entwicklungs- und Entscheidungsphase dar.
Vor etwa drei Jahren wurde entschieden, die Zentrale der Sparkasse in Kitzbühel neu zu errichten. Um während des Neubaus einen Übergangsstandort zu schaffen, wurden verschiedene Mietlösungen und Containerbüros untersucht, welche sich jedoch als teuer und unpraktisch erwiesen. Der offizielle Spatenstich fand schließlich Mitte März statt.
Bgm. Klaus Winkler, Diakon Manfred Prodinger sowie Vertreter des Sparkassenrats und des Landesverbands der Tiroler Sparkassen setzten das symbolische Startsignal für das Achenquartier.
„Eine zentrale Rolle beim Neubau spielte die spätere Nutzungsmöglichkeit für FAIRLEBEN, das Unternehmen, das zukunftsweisende Lösungen für Arbeiten und Wohnen anbieten soll. Der Fokus dieses Pilotprojekts liegt auf Ressourcenschonung und verantwortungsbewusstem Bauen. Dadurch entstand ein Gebäude, das als temporäres Sparkasse-Quartier auch in Zukunft höchste Anforderungen an Effizienz und Nachhaltigkeit erfüllt“,
sagte Vorstandsdirektor Thomas Hechenberger.
Besonderheiten des Achenquartiers
Das Achenquartier basiert auf modularer Holzbauweise, wobei einzelne Holzmodule individuell kombiniert werden können:
• Standardisierte Module, vorgefertigt in Zimmereien
• Schnelle Bauzeit – Baubeginn im März, Einzug im November
• 20 bis 30 % geringere Baukosten im Vergleich zur herkömmlichen Bauweise
Konkrete Pläne für die Nachnutzung
• Im obersten Stockwerk entstehen Mitarbeiterwohnungen – sogenannte Starterwohnungen, die unter die Sachbezugsbefreiung fallen. Damit möchte die Sparkasse jungen Mitarbeitern den Einstieg in das erste eigene Heim erleichtern. Nicht benötigte Wohnungen können lokalen Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.
• Im ersten Obergeschoss sind Büros geplant, die eine Ergänzung zum Gründercenter Start.n darstellen, für Gründer, die dort nach drei Jahren ausziehen.
• Im Erdgeschoss werden Lernflächen geschaffen. Die Idee ist eine Kooperation mit einer Fachhochschule, um Studiengänge nach Kitzbühel zu bringen. Die Lage ist ideal – direkt am Bahnhof, gegenüber liegt ein Hotel. Erste Gespräche laufen bereits, und ein Konzept wird erarbeitet, um Bedarf, Studienrichtungen und Finanzierung zu klären.
• Insgesamt entsteht ein zukunftsorientiertes Gebäude mit großem Potenzial – für die Sparkasse, die Region und die Menschen, die hier leben und arbeiten.
Im Zentrum der Planungen für die neue Zentrale stand auch die grundlegende Frage: Wie arbeiten wir zukünftig zusammen? Vorstand und Mitarbeiter entwickelten gemeinsam mit teamgnesda ein Konzept für tätigkeitsbasiertes Arbeiten, das die Flexibilität und Offenheit des neuen Gebäudes prägt. Offene und kollaborative Bereiche fördern spontane Kommunikation und Teamarbeit, während moderne Rückzugsräume konzentriertes Arbeiten ermöglichen. Dieses Konzept der modernen Zusammenarbeit wollte die Sparkasse Kitzbühel bereits im Übergangsquartier umsetzen und so ein Umfeld schaffen, das nicht nur funktional ist, sondern aktiv die Arbeitskultur von morgen unterstützt.
Bei der Eröffnung führten Verantwortliche die Gäste durch die lichtdurchfluteten Räume und erläuterten die Überlegungen hinter dem innovativen Konzept. Die Besucher zeigten sich beeindruckt, wie durchdacht und konsequent Nachhaltigkeit, moderne Arbeitsweisen und regionale Verbundenheit miteinander verknüpft wurden.
Die Eröffnung stellte unter Beweis, dass das Achenquartier kein Provisorium ist, sondern ein nachhaltiges Gebäude, das den Beginn einer neuen Art des Zusammenarbeitens markiert.


