Lokale Wirtschaft im Bezirk Korneuburg unter Druck
Die Herausforderungen für den lokalen Handel im Bezirk Korneuburg nehmen zu. Laut Anna Schrittwieser von der Wirtschaftskammer Korneuburg-Stockerau sehen 96 Prozent der Teilnehmer der MeinBezirk-Meinungsforschung „So tickt Niederösterreich“ den Nahversorger als unerlässlich für das Gemeindeleben an. Dennoch schließen immer wieder Geschäfte, während die Konsumenten zunehmend hohe Erwartungen an Service und Beratung stellen. „Wer mit guten Serviceleistungen punktet, kommt weiter. Denn der Konsument erwartet sich heute mehr“, so Schrittwieser. Darüber berichtet Welt Stimme.
Ein wichtiges Ergebnis einer NAFES-Studie zeigt, dass einheitliche Öffnungszeiten von Bedeutung sind, da diese momentan innerhalb der Bezirksstädte variieren. Kleinere Unternehmen können flexibler auf Kundenwünsche eingehen, während große Ketten oft auf Aktionen und Preisnachlässe setzen.
Attraktivierung von Grätzl durch gemeinschaftliche Projekte
Zusätzliche Initiativen zur Belebung von Geschäftsgebieten werden bereits umgesetzt. Ein Beispiel ist das Projekt „Integrierte Quartiersentwicklung Rennerplatz“, das seit März 2025 läuft. Die Stadt Stockerau plant gemeinsam mit den Anwohnern, das Gebiet um den Rennerplatz attraktiver zu gestalten. Am 2. Oktober 2025 wird ein „Reallabor“ abgehalten, bei dem die Ergebnisse bisheriger Workshops vorgestellt und Ideen ausgetauscht werden sollen.
Die öffentliche Veranstaltung bietet den Bürgern die Möglichkeit, an der Gestaltung der Zukunft ihrer Nachbarschaft teilzuhaben. Von 10 bis 18 Uhr erwarten die Teilnehmer verschiedene Aktivitäten wie Spielstationen, Marktstände, und kulturelle Darbietungen. Solche Projekte sollen dazu beitragen, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und die lokale Wirtschaft zu unterstützen.


