Hanna Kleinschuster eröffnet Fotostudio „bildschön“ mit Unterstützung des AMS in Stegersbach

März 5, 2026 02:38
Hanna Kleinschuster eröffnet Fotostudio "bildschön" mit Unterstützung des AMS in Stegersbach

Erfolgsgeschichte einer Selbstständigen: Hanna Kleinschuster aus Stegersbach

Die Fotografin Hanna Kleinschuster hat sich im Februar 2026 erfolgreich selbstständig gemacht und betreibt ihr kleines Fotostudio unter dem Namen „bildschön“. Ihr Initiative wurde durch das Unternehmensgründungsprogramm des Arbeitsmarktservice Österreich (AMS) unterstützt. „Ich bin sehr glücklich darüber, diesen Schritt gemacht zu haben. Alles ist aufgegangen“, äußerte die Jungunternehmerin. Darüber berichtet Welt Stimme.

Der Weg zur Selbstständigkeit

Kleinschusters Leidenschaft für die Fotografie begann bereits in ihrer Kindheit. Im Jahr 2023 begann sie, neben ihrer beruflichen Tätigkeit, zu fotografieren und entschloss sich schließlich, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Das Unternehmensgründungsprogramm des AMS spielte eine zentrale Rolle in ihrer Vorbereitung. „Es hat mir die notwendige Sicherheit gegeben und mich Schritt für Schritt auf die Selbstständigkeit vorbereitet“, so Kleinschuster.

In ihrem derzeitigen Angebot sind Neugeborenen-Shootings, Taufen sowie Paar-, Familien- und Hochzeitsfotografie enthalten. Zudem befindet sich der Bereich Firmen- und Businessporträts in der Aufbauphase.

Voraussetzungen für das Programm

Sonja Marth, Geschäftsstellenleiterin des AMS Stegersbach/Jennersdorf, erklärt, dass für den Start des Programms eine konkrete Geschäftsidee, die nötige berufliche Qualifikation und Ausbildung sowie Arbeitslosigkeit erforderlich sind. „Sind diese Voraussetzungen erfüllt, erhalten die Klientinnen und Klienten eine umfassende Unternehmensberatung“, betont Marth.

Finanzielle Unterstützung für Gründer

Während der Vorbereitungsphase wird überprüft, ob die Selbstständigkeit wirtschaftlich tragfähig ist. Hierbei werden wichtige Fragen zu Einkommen, Geschäftslokal, Ausstattung und notwendiger Qualifizierung gestellt. „Wenn alles passt, beginnt die Realisierungsphase“, ergänzt Marth. In dieser Phase erhalten die Gründerinnen und Gründer für zwei Monate eine Gründerbeihilfe in Höhe des Arbeitslosengeldes plus einem zusätzlichen Aufschlag.

Das gesamte Unternehmensgründungsprogramm dauert maximal sechs Monate und ist für die Teilnehmenden kostenfrei. Kleinschusters Beispiel zeigt, wie solche Initiativen neue berufliche Perspektiven eröffnen und den Weg in eine erfolgreiche Selbstständigkeit ebnen können.

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