Am 21. November eröffnen die Schülerinnen einer 3. Klasse der HLW Freistadt die Junior Company „dolce e piccante jc“. Die von der Firma hergestellten Pralinen und Olivenöle sind am Freitag, 28. November, 14 bis 17 Uhr, beim Tag der offenen Tür der HLW | HLK Freistadt erhältlich. Darüber berichtet Welt Stimme.
FREISTADT. Die Junior Company bietet aromatisierte Öle in drei Sorten an: Chili, Knoblauch und mediterrane Kräuter. Die Pralinenschachteln sind in Varianten mit und ohne Alkohol erhältlich, wobei jede Schachtel neun Stück und fünf verschiedene Sorten enthält.
Um alles gekümmert
Das Projekt, das die Schülerinnen seit Beginn des Schuljahres durchführen, umfasst alle Aspekte wie Produktentwicklung, Produktion und Verpackung, inklusive Logo und Beschriftung. „Dolce e piccante jc“ wurde im Rahmen des Junior-Company-Programms von Junior Achievement Austria ins Leben gerufen. Die Schülerinnen setzten das Projekt im Fach „Unternehmens- und Dienstleistungsmanagement“ um, unterstützt von Professorin Isolde Freudenthaler.
Übung mit Bezug zur Realität
„Junior Company Compact“ ist ein Programm, das von Junior Achievement Austria angeboten wird. Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 bis 19 Jahren gründen zu Beginn des Schuljahres eine inoffizielle Firma. Innerhalb von drei bis sieben Monaten produzieren, bewerben und verkaufen sie ihre Produkte und Dienstleistungen auf dem realen Markt. Sie erfassen ihre Geschäftstätigkeit, erstellen Berichte und führen Junior-Steuern sowie -Sozialabgaben ab.
„Mit sehr viel Realitätsbezug lernen die Schülerinnen und Schüler im Unterrichtsfach »Unternehmens- und Dienstleistungsmanagement« bei diesem Projekt, was es heißt, ein Unternehmen zu führen“, erklärt Jürgen Ehling, Direktor der HLW | HLK Freistadt.
Zu Beginn ihrer Geschäftstätigkeit erhalten die Teams Anteilscheine im Wert von maximal 800 Euro zur Verfügung gestellt, die verkauft werden können, um das Startkapital zu beschaffen. Am Ende des Projekts haben die Teams die Möglichkeit, ihr Unternehmen der Öffentlichkeit zu präsentieren. Zum Schluss werden die Unternehmen aufgelöst, wobei den Inhabern der Anteilscheine häufig ein Gewinn ausbezahlt wird.

