Inkoba Betriebsbaugebiet in Vorchdorf wird um durchschnittlich zehn Meter tiefer gelegt – und fügt sich dann verträglich in die Landschaft ein.
SALZKAMMERGUT. Der Spatenstich für die nächste Ausbauphase des Inkoba Gebiets in Vorchdorf Feldham fand am Dienstag, dem 3. Dezember, statt. Bürgermeister Ingo Dörflinger, Obmann der Inkoba Salzkammergut Nord, äußerte sich erfreut über diesen erzielten Meilenstein. „In den nächsten Jahren wird das 17 Hektar große Gebiet um durchschnittlich zehn Meter tiefer gelegt. Damit kann einerseits das am Standort vorhandene Kiesvorkommen genutzt und andererseits das Betriebsbaugebiet in einer landschaftlich sehr verträglichen Weise realisiert werden“, erklärte Dörflinger.
Zusätzliche Flächen in verkehrsgünstiger Lage
Im Inkoba-Gebiet in Vorchdorf Feldham haben sich in den letzten Jahren bereits mehrere Betriebe angesiedelt, und die Nachfrage nach weiteren Flächen bleibt konstant hoch. Der Inkoba-Standort in Vorchdorf umfasst insgesamt 21,5 Hektar, von denen 4,5 Hektar bereits bebaut sind. Die weiteren 17 Hektar stehen nach der Absenkung in den kommenden Jahren für Betriebsansiedlungsprojekte zur Verfügung. Dadurch wird sichergestellt, dass lokale Unternehmen ausreichend Erweiterungsflächen finden und unbeeinträchtigt wachsen können. „Der Standort soll sowohl für regionale Produktionsunternehmen im Wachstum als auch für Unternehmen, die einen zentralen Standort in verkehrsgünstiger Lage suchen, beste Rahmenbedingungen bieten“, betonte Hans Mitterlehner, Bürgermeister der Standortgemeinde Vorchdorf.
Zukunftsweisende interkommunale Kooperation
Die breite regionale Verankerung der Inkoba Salzkammergut Nord wurde auch beim Spatenstich durch die Vertreter der elf Mitgliedsgemeinden deutlich. Bereits im Jahr 2017 entschloss man sich, die Betriebsansiedlungsagenden interkommunal zu betreiben, um den Wirtschaftsraum Salzkammergut bestmöglich zu fördern. Es wurde erkannt, dass solche Vorhaben nur in einer regionalen und interkommunalen Kooperation erfolgreich sein können. Dieses Projekt wird gemeinschaftlich von elf Gemeinden, der WKO Gmunden und der Wirtschaftsagentur des Landes OÖ. mit langfristiger Perspektive umgesetzt.
Darüber berichtet Welt Stimme.


