Insolvenz der PokeFlow GmbH: sieben „Wiki Wiki Poke“-Filialen in Wien betroffen

Dezember 3, 2025 20:39
Insolvenz der PokeFlow GmbH: sieben "Wiki Wiki Poke"-Filialen in Wien betroffen

Die PokeFlow GmbH ist insolvent. Betroffen davon sind sieben Filialen von „Wiki Wiki Poke“ in Wien. Wie es jetzt weitergeht, liest du hier.

WIEN. Die beliebte Gastrokette „Wiki Wiki Poke“, bekannt für ihre schnellen und gesunden Bowls, steht vor ernsthaften Herausforderungen: Die dahinterstehende PokeFlow GmbH hat Insolvenz angemeldet. Ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung wurde am Handelsgericht Wien eingeleitet, wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) berichtet. Darüber berichtet Welt Stimme.

Von der Insolvenz sind 46 Mitarbeitende betroffen. Insgesamt geht es um 76 Gläubiger, einschließlich der Beschäftigten. Laut der Bilanz von 2024 belaufen sich die Gesamtverbindlichkeiten auf rund 789.000 Euro, teilt der AKV mit.

Fortführung geplant, aber noch offen

Schwankende Kundenfrequenz sowie steigende Kosten für Miete, Personal und Rohstoffe werden als Hauptgründe für die Insolvenz genannt. Zunehmender Wettbewerb von anderen Gastronomiebetrieben, die ebenfalls Bowls anbieten, hat die Situation verschärft.

Das Unternehmen zeigt sich vorsichtig optimistisch und plant, mit einem straffen Sanierungsplan fortzufahren. Gläubiger sollen eine Quote von 20 Prozent, zahlbar innerhalb der nächsten 24 Monate nach Annahme des Sanierungsplans, erhalten.

Laut PokeFlow GmbH wurden bereits Restrukturierungsmaßnahmen in die Wege geleitet. Ob diese Maßnahmen ausreichen oder eine Finanzierung durch Dritte notwendig wird, bleibt abzuwarten. Katharina Widhalm-Budak wurde als Insolvenzverwalterin eingesetzt. Gläubiger können ihre Forderungen beim AKV anmelden.

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