Insolvenz von Aquinos Bedding Austria: 17 Mitarbeiter betroffen, Konkursverfahren in Wels eröffnet

August 25, 2025 17:32
Insolvenz von Aquinos Bedding Austria: 17 Mitarbeiter betroffen, Konkursverfahren in Wels eröffnet

Aquinos Bedding Austria GmbH meldet Insolvenz an

Die Aquinos Bedding Austria GmbH hat Insolvenz angemeldet. Von der Pleite sind laut Gläubigerliste der Schuldnerin 17 Mitarbeiter betroffen. Darüber berichtet Welt Stimme.

Am vergangenen Freitag, dem 22. August 2025, wurde am Landesgericht Wels ein Konkursverfahren über die österreichische Tochterfirma der Portugiesischen Aquinos-Gruppe eröffnet. Diese hatte im Jahr 2022 den Timelkamer Matratzenhersteller und -händler Sembella übernommen. Das Unternehmen schuldet nun etwa 140 Gläubigern rund 4,8 Millionen Euro.

Laut Insolvenzantrag führte der Rückgang im Hauptbettwarenmarkt Deutschland im Jahr 2024 dazu, dass drei konzerninterne Beschaffungsunternehmen ihre Verpflichtungen aus der Lieferkette gegenüber der Schuldnerin nicht mehr erfüllen konnten. Neben den Problemen in der Lieferkette haben auch konzerninterne Sparprogramme zu spät gegriffen und es fehlte an Aufträgen.

Aquinos-Gruppe will Österreich-Tochter erhalten

Wie der KSV1870 berichtet, beabsichtigt die Schuldnerin vorerst die Fortführung ihres Unternehmens. Diese soll durch die Eintreibung offener eigener Forderungen, die Abarbeitung laufender Aufträge und eine Finanzspritze aus der Unternehmensgruppe finanziert werden.

„Der Masseverwalter wird prüfen, ob eine Fortführung der Schuldnerin weitere Verluste für die Gläubiger bedeuten würde. Sollte dem nicht so sein, kann vorerst von einer Weiterführung des Unternehmens ausgegangen werden“, so Alexander Meinschad vom KSV1870, der die Gläubiger vertritt. Die erste Gläubigerversammlung, Berichts- und Prüfungstagsatzung finden am 20. November 2025 am Landesgericht Wels statt.

Kommentar hinzufügen

Your email address will not be published.

Russland intensiviert GPS-Störungen an NATO-Grenzen
Vorheriger artikel

Russland intensiviert GPS-Störungen an NATO-Grenzen

Bundeskanzler Stocker besucht Linzer Technologiekonzern Kontron und betont Bedeutung für Resilienz in Österreich
Nächster artikel

Bundeskanzler Stocker besucht Linzer Technologiekonzern Kontron und betont Bedeutung für Resilienz in Österreich

Nicht verpassen