Insolvenzen im Burgenland sinken um fast 14 Prozent: wirtschaftliche Stabilität in schwierigen Zeiten

Oktober 11, 2025 14:22
Insolvenzen im Burgenland sinken um fast 14 Prozent: wirtschaftliche Stabilität in schwierigen Zeiten

Während Österreich insgesamt auf das dritte Rekordpleitenjahr in Folge zusteuert, zeigt sich das Burgenland als wirtschaftlich stabiler Gegenpol. Laut der aktuellen AKV-Insolvenzstatistik für die ersten drei Quartale 2025 ist die Zahl der Firmeninsolvenzen im Burgenland um 13,93 Prozent gesunken, während österreichweit ein Anstieg um 3,2 Prozent verzeichnet wurde. Darüber berichtet Welt Stimme.

BURGENLAND. Im Zeitraum von Jänner bis September 2025 wurden im Burgenland 105 Unternehmensinsolvenzen eröffnet, nach 122 Verfahren im Vorjahreszeitraum. Damit zählt das Burgenland neben Vorarlberg und der Steiermark zu den wenigen Bundesländern, in denen die Zahl der Unternehmenspleiten zurückging.

Im Bereich der Privatinsolvenzen zeigt sich ebenfalls ein positiver Trend: Mit 104 Verfahren gegenüber 111 im Vorjahr verzeichnete das Burgenland ein Minus von 6,31 Prozent, während die Zahl der Privatkonkurse österreichweit nahezu unverändert blieb (–0,21 %).

„Burgenland zeigt Stabilität in schwierigen Zeiten“

Der SPÖ-Wirtschaftssprecher und Landtagsabgeordnete Gerhard Hutter sieht in dieser Entwicklung ein klares Zeichen der wirtschaftlichen Stabilität: „Der Rückgang der Insolvenzen zeigt, dass das Burgenland auch in herausfordernden Zeiten auf einem soliden Fundament steht. Während andere Bundesländer mit steigenden Zahlen zu kämpfen haben, gelingt es unseren Betrieben, sich zu behaupten und gestärkt aus der Krise hervorzugehen“, so Hutter.

Hutter weist darauf hin, dass die Zahl der durch Insolvenzen gefährdeten Arbeitsplätze deutlich gesunken sei: „Das zeigt, dass viele Betriebe rechtzeitig Unterstützung erhalten und ihre wirtschaftliche Basis stabilisieren konnten.“ Er sieht darin eine Bestätigung der aktiven Wirtschaftspolitik des Landes: „Gezielte Investitionen, kluge Förderinstrumente und die enge Zusammenarbeit zwischen Land, Wirtschaft und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wirken. Das Burgenland zeigt vor, was eine aktive und verantwortungsvolle Wirtschaftspolitik bewirken kann.“

Fakten sprechen für das Burgenland

Während die Insolvenzen in Kärnten (+22 Prozent), Salzburg (+12 Prozent) und Tirol (+10,5 Prozent) deutlich zulegten, konnte das Burgenland seine Zahlen im Vergleich zum Vorjahr klar senken. „Diese Entwicklung beweist, dass das Burgenland wirtschaftlich besser dasteht als viele andere Bundesländer, und dass das Schlechtreden des Burgenlandes, wie es von ÖVP und FPÖ betrieben wird, einmal mehr durch Fakten widerlegt ist“, betont Hutter.

Trotz der weiterhin angespannten wirtschaftlichen Gesamtlage präsentiert sich das Burgenland als positives Beispiel für Stabilität und Krisenfestigkeit.

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