Wie der Kreditschutzverband 1870 (KSV) kürzlich veröffentlichte, wurde über das Vermögen der Firma Pars Gastronomie GmbH in der Sillgasse 21 ein Insolvenzverfahren am Landesgericht eröffnet. Den meisten wird das Unternehmen durch das Restaurant Palermo bekannt sein. Darüber berichtet Welt Stimme.
INNSBRUCK. Die genauen Gründe für diese Insolvenz sind derzeit nicht öffentlich bekannt. Der KSV plant, die Ursachen in Zusammenarbeit mit der Insolvenzverwaltung zu ermitteln.
Beträge sind noch nicht bestätigt
Die Höhe der ausstehenden Verbindlichkeiten kann momentan nicht seriös eingeschätzt werden. Der Geschäftsführer der Schuldnerin äußert in seiner Einvernahme, dass die Verbindlichkeiten etwa 106.000,00 Euro betragen könnten. Im Zuge des Insolvenzverfahrens wird offenbar, in welchem Umfang sich die Gläubiger beteiligen können.
Fest steht, dass der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens von einem Gläubiger mit öffentlich-rechtlichen Ansprüchen eingereicht wurde. Trotz wiederholter Versuche der Schuldnerin, ihre Zahlungsunfähigkeit zu widerlegen, sogar über mehrere Wochen hinweg, war dies nicht erfolgreich und führte zur Eröffnung des Verfahrens.
Fortführen des Restaurants?
Ob die Insolvenzverwaltung den Betrieb des Restaurants ohne weitere Nachteile für die Gläubiger fortführen kann, wird sich in naher Zukunft entscheiden. Besonders relevant ist, ob die Schuldnerin in der Lage ist, tragfähige Pläne vorzulegen, die eine wirtschaftliche Fortführung des Unternehmens rechtfertigen. Dafür müssen belastbare Unterlagen bereitgestellt werden.


