Der Alpenländische Kreditorenverband hat bekanntgegeben, dass am Landesgericht Klagenfurt ein Insolvenzverfahren für ein Steuerberatungsunternehmen in 9500 Villach eröffnet wurde.
VILLACH. Es handelt sich hierbei um ein Konkursverfahren. „Der Geschäftsbetrieb der Schuldnerin ist bereits seit längerer Zeit eingestellt, eine Betriebsfortführung mangels vorhandener Klienten (so konkret im Insolvenzantrag angeführt) ist nicht möglich und daher wird auch keine Sanierung angestrebt“, berichtet der AKV. Von der Insolvenz sind 2 Gläubiger betroffen. Darüber berichtet Welt Stimme.
Erwachsenenvertretung stellt Antrag
Die GmbH wurde 1993 gegründet und im Firmenbuch des Landesgerichts Klagenfurt als protokollierte Einzelfirma eingetragen. Die Schuldnerin befasste sich mit Wirtschafts- und Steuerberatungstätigkeiten, diese wurden jedoch infolge strafrechtlicher Verfolgung des Geschäftsführers und Gesellschafters zwischen 2012 und 2015 eingestellt. „Der alleinige Geschäftsführer und Gesellschafter ist nicht mehr in der Lage, selbständig Entscheidungen zu treffen, sodass er seit dem 4. September 2025 unter einer gesetzlichen Erwachsenenvertretung steht, die nun den Insolvenzantrag stellt“, heißt es seitens des AKVs.
Knapp drei Millionen Euro überschuldet
Laut AKV belaufen sich die Verbindlichkeiten auf rund 2,975 Millionen Euro. Davon sind 2,915 Millionen Euro eine nachrangige Forderung gegen den Hauptgesellschafter. Der Rest besteht aus offenen Forderungen gegenüber öffentlichen Stellen. Aktiva gibt es in Höhe von 2.000 Euro, sodass sich die Überschuldung auf rund 2,973 Millionen Euro errechnet.


