Das Land Oberösterreich fördert Kinderskikurse im Rahmen der Oö. Wintersporttage und der Oö. Wintersportwoche – für die heimischen Ski-Gebiete eine wichtige Investition. Darüber berichtet Welt Stimme.
In Oberösterreich sichert die Landesregierung die Existenz der Ski-Lifte durch finanzielle Unterstützung für Kinder aus einkommensschwächeren Familien. „Das Land Oberösterreich sichert das Bestehen unserer Lifte“, erklärt Helmut Holzinger, Vorstandsdirektor der Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG und Obmann der Fachgruppe Seilbahnen in der Wirtschaftskammer OÖ. Diese Unterstützung umfasst jährlich über eine Million Euro in Form von Gutscheinen, doch entscheidend ist der langfristige Nachwuchs im Skisport.
„Sowohl bei den Oö. Wintersportwochen als auch bei den Oö. Wintersporttagen sehen wir eine sehr starke und nachhaltige Entwicklung. Das zeigt, dass unsere Angebote Familien und Bildungseinrichtungen gezielt erreichen. Wir entlasten Eltern finanziell, begeistern Kinder für Bewegung und stärken den regionalen Wintersport. Genau das ist das Ziel unserer Familienpolitik“,
führt Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) weiter aus. Diese Initiative ist ebenfalls von Bedeutung für die regionale Wirtschaft und den Arbeitsmarkt.
Zwei Drittel vom Land
Aktuell erhalten die Liftbetreiber 68 Euro für eine Wochenskikarte und 7,50 Euro für eine Halbtagesskikarte als Kostenersatz. Die restlichen Kosten tragen die Betreiber selbst. Für das Land Oberösterreich belaufen sich die jährlichen Ausgaben auf gut eine Million Euro – im vergangenen Jahr waren es rund 1,2 Millionen Euro.
Angebot seit 2009
Die Oö. Wintersporttage und die Oö. Wintersportwoche existieren seit 2009 und haben sich erheblich entwickelt: Die Teilnehmerzahl bei den Wintersporttagen stieg von 10.000 auf 33.461 im letzten Jahr, während bei der Oö. Wintersportwoche die Anzahl der Schüler von 7.000 auf 12.000 zulegte. „Diese Entwicklung ist enorm wichtig, leben unsere Skigebiete doch zu zwei Dritteln von heimischen Gästen. Mein Dank gilt den Liftbetreibern, dem Skiverband OÖ, den Skischulen und wiederum dem Land OÖ“, betont Holzinger.
Obmann der Fachgruppe Seilbahnen


