Österreich verringert Abhängigkeit von Öl und Gas
Angesichts der stark gestiegenen Energiepreise im vergangenen Jahr aufgrund des Ukraine-Kriegs verfolgt Österreich das Ziel, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren. Alternativen wie Wasserkraft, Photovoltaik, Windenergie und Biomasse stehen im Fokus. In Oberösterreich stellt sich die Frage, wie hoch der Anteil erneuerbarer Energien am Strommix tatsächlich ist.
Aktuell wurde in Oberösterreich eine Kapazität von über einem Gigawatt an PV-Leistung installiert. Im Bereich der Windkraft hingegen schreitet der Ausbau nur langsam voran. Die Wasserkraft profitiert überwiegend von älteren Kraftwerken, die bereits vor Jahrzehnten in Betrieb genommen wurden. Biomasse spielt in der Region nur eine marginale Rolle.
Daten zu erneuerbaren Energien in Oberösterreich
Die wichtigsten Informationen hierzu wurden vom größten heimischen Netzbetreiber, Netz OÖ, bereitgestellt. Diese Daten zeigen den Anteil der erneuerbaren Energien (Wasserkraft, Photovoltaik, Wind & Biomasse) am gesamten Stromverbrauch in Oberösterreich.
Wöchentliche Erhebung KW30:
Die Statistik kann jedoch nicht die Donau- und Innkraftwerke automatisiert einbeziehen, da diese über andere Stromnetze betrieben werden und die Daten für eine adhoc-Auswertung nicht vorliegen. Zudem sind hier auch fossile Energiequellen sowie Stromimporte aus dem Ausland berücksichtigt.
Die geplante Umsatzsteuerbefreiung für Photovoltaikanlagen soll den Ausbau weiter fördern.
Mehr als ein Gigawatt PV-Leistung wurde mittlerweile installiert, während das Pumpspeicherkraftwerk in Ebensee in Bau geht.
Für die Windkraft sind bis zu 16 neue Windräder in Oberösterreich in Planung, was eine Erhöhung der Kapazitäten in diesem Bereich darstellen würde. Außerdem plant die Energie AG den Bau einer großen Photovoltaikanlage.


