Der Gemeinderat von Petronell-Carnuntum hat einstimmig beschlossen, den Windpark Petronell I zu modernisieren. Dieses Verfahren, bekannt als „Repowering“, wird die bestehenden Anlagen durch leistungsstärkere Windräder ersetzen.
PETRONELL-CARNUNTUM. Die Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrags zwischen der Marktgemeinde und den Betreibergesellschaften VERBUND Green Power, ENERGIEPARK Bruck/Leitha, Ökowind und BLOCH3 markiert einen wichtigen Schritt in der Energiewende der Region. Seit 2004 versorgen elf Windkraftanlagen im Windpark Petronell I die Umgebung mit erneuerbarem Strom. Ab sofort wird die Energieerzeugung durch zehn leistungsstärkere Windturbinen optimiert.
Energiegewinnung in der Region
Bürgermeister Leonard Brassat (ÖVP) äußerte sich erfreut über die langjährige Kooperation: „Mit dem Repowering setzen wir unseren konsequenten Kurs zur optimalen Nutzung erneuerbarer Energien fort. Wir setzen ein Zeichen für eine nachhaltige Energieproduktion in der Region und tragen zur Klimaneutralität bei.“
Das Projekt berücksichtigt die archäologische Bedeutung von Carnuntum und wird so geplant, dass die neuen Anlagen in die Sichtachse zum UNESCO-Weltkulturerbe Donaulimes und die Nähe zum Nationalpark Donauauen harmonisch integriert werden. Der Baubeginn ist für Ende 2028 angesetzt und verläuft bisher nach Plan.
Einstimmiger Gemeinderatsbeschluss
Die Projektverantwortlichen, darunter Lisa Csenar (VERBUND Green Power Österreich), Michael Hannesschläger (Energiepark Bruck/Leitha), Julian Weiß (Ökowind EE) und Franz Blochberger (BLOCH3), betonen die Vorbildlichkeit der Zusammenarbeit: „Der einstimmige Beschluss des Gemeinderats über alle Fraktionen hinweg zeigt unser gemeinsames Engagement für den Ausbau erneuerbarer Energien und die Energiesicherheit in unserem Land.“


