Sanierung der Volksschule in Gilgenberg: Ein wichtiger Schritt für die Gemeinde
GILGENBERG. Die Sanierung der Volksschule in Gilgenberg nähert sich dem Abschluss. Dieses Bauprojekt hat für Kinder, Lehrer und die gesamte Gemeinde eine hohe Bedeutung. Bürgermeister Christian Huber erläutert im Interview die Zuschüsse, die Kosten und die Rolle regionaler Firmen. Dabei betont er, dass Investitionen trotz angespannter Haushaltslagen unerlässlich sind und wie die Schule das Gemeindeleben bereichert. Darüber berichtet Welt Stimme.
Der Großteil der Finanzierung erfolgt über Fördergelder von Land und Bund, wodurch der Eigenmittelanteil der Gemeinde relativ gering bleibt. Laut Huber wäre der Umbau ohne diese finanziellen Hilfen nicht durchführbar. Eine fortwährende Herausforderung für die Gemeinden stelle jedoch der laufende Betrieb der Nachmittagsbetreuung in der Volksschule dar.
Die Umsetzung des Bauvorhabens wirft auch die Frage auf, ob regionale Firmen beauftragt werden konnten oder ob es hierbei Einschränkungen gibt. Huber erklärt: „In der Gemeinde bedienen wir uns generell bei solchen Projekten der öffentlichen Ausschreibung. Wir bemühen uns, so regional wie möglich zu bleiben, sind aber verpflichtet, den günstigsten Anbieter zu wählen.“
Für Kinder und Jugendliche in Gilgenberg gibt es aktuelle Angebote und Perspektiven. „Wir haben großartige Vereine, die eine hervorragende Jugendarbeit leisten. Das mit ihnen ausgearbeitete Ferienprogramm ist unschlagbar“, berichtet Huber. Zudem bieten die örtlichen Organisationen das ganze Jahr hindurch ein vielseitiges Programm an.
Ein Aspekt, der die Baumaßnahmen betrifft, ist der Zuzug neuer Gemeindebürger. Huber beschreibt Gilgenberg als typische Wohngemeinde und hebt hervor: „Die Baumaßnahmen waren notwendig, da der Bedarf vorhanden ist. Eine attraktive Wohngemeinde benötigt ausreichende Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Wir freuen uns über neue Gemeindebürger, die Teil unserer Dorfgemeinschaft werden.“
In Bezug auf zukünftige Projekte sagt Huber: „Sparen ist wichtig, aber nicht immer möglich. Eine Gemeinde darf nicht stillstehen – Stillstand wäre das Schlechteste. Wer seinen Bürgern, und damit auch den Kindern, das Beste bieten will, muss investieren und nach vorn schauen.“ Dennoch erkennt er die finanziellen Begrenzungen und die Herausforderungen bei der Umsetzung vieler Projekte an.
Gilgenberg wird als Abgangsgemeinde betrachtet, und hinsichtlich der Ansiedlung neuer Betriebe betont Huber: „Jede Firma ist bei uns herzlich willkommen. Es gibt noch unbebaute Betriebsflächen in unserer Gemeinde, daher ist viel möglich. Obwohl wir über hervorragende Wanderwege verfügen, spielt der Tourismus zurzeit keine große Rolle.“


